2. Mai 2011

Ende letzten Jahres hatten wir bereits ein Projekt von Zwölf – Büro für Grafikdesign aus Berlin vorgestellt und zwar das rostende Plakat. Dies war der Aufhänger für den Maler und Musiker Martin Eder das Büro mit der aussergewöhnlichen Ausstattung seiner CD-Box zu beauftragen.

»Im schwer zu fassenden Nebel zwischen Drone, Doom Metal und Neuer Musik angesiedelt und mit einer Black-Metal-Atmosphäre angereichert, bearbeitet das Projekt RUIN um den Berliner Maler Martin Eder die düsteren Grenzbereiche zeitgenössischer Musik. Die im April 2010 in den Berliner Sophiensaelen aufgenommene gute Stunde Konzert mit dem Solistenensemble Kaleidoskop (Viva Hate Records/Cargo) ist als ganzes Stück ein schwer zu durchdringender Brocken von Klang, Geräusch, Rhythmus und Melodie. In zwölf Teile zersägt, wird dem Zuhörer ein dämmerig-düsteres Kammerstück präsentiert. So wie das Projekt auf den spärlichen Liveauftritten Bild und Klang miteinander verwebt, gingen wir ebenfalls den synästhetischen Weg und wählten zwölf in dieser Weise hörbare Materialien.

Im Zusammendruck zu einem schwarzen Quadrat verschmolzen, werden die Materialien Maschinenöl, Vodka, Fett, Blut, Seife, Aspirin, Tabak, Metall, Knochen, Asche, Ruß und Salz im Inneren einer einfachen Kartonschachtel gleichsam sequenziert auf Einzelblättern gezeigt. Das fertige Produkt lässt nicht nur durch den dicken ›Farb‹-Auftrag den Herstellungsprozess spüren, sondern auch einen seltsamen Geruchtsrest zwischen Altöl, Blut und Seife übrig.«

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21. Januar 2010

Der Hessische Rundfunk berichtet in einem Kurzfilm über den Schachtelexperten Klaus Kob aus Offenbach.
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14. Mai 2009

Im Verpackungsdesign spielen Druckveredelungen ein große Rolle. Um im direkten Konkurrenzkampf am Regal zu gewinnen muss man auffallen. Hinzukommt noch der Aspekt, dass eine Druckveredelung auch die Wertigkeit eines Produktes unterstreicht. Das war sicherlich auch der Hintergrund für die Verpackungsdesigner des belgischen Schokoladesnherstellers Zaabär.
Schriftzug und Ornaments sind blindgeprägt, das Papier ist silber-metallic. Die aufklappbare Verpackung wird zusammengehalten mit einer Banderole, die auch Informationen über die jeweilige Geschmacksrichtung gibt. Die Schokolade selbst ist in silberner Folie vakuumverpackt.

Peter Reichard
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12. Mai 2009

Nieten und Ösen gehören nicht nur auf Lederjacken, sondern finden überall dort Anwendung wo es ums Zusammenfügen von zwei oder mehreren Materialien geht. Dabei haben Ösen im Gegensatz zu Nieten ein Loch in der Mitte, was die weitere Nutzung beeinflusst
Die Schweizer Spezialisten von Sonderegger bieten beispielsweise verscheidene Durchmesser (4 bis 10 mm) für Ösen und Nieten an. Nieten und Ösen können auch nur schwach angepresst werden, damit sich Einzelteile drehen lassen.
Peter Reichard
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28. April 2009

Noch eine Zeitschriften-Vorstellung. Die aktuelle versio liegt schon länger im Büro, bin aber erst am Wochenende dazugekommen darin zu lesen. Interessant u.a. der Artikel »Experten für Edles« von Frank Lohmaann, der verschiedene Veredlungsspezialisten portraitiert.
Darunter die Veredeler Achilles, Gräfe, Deuschle, Rieker und Nickert sowie Druckerei wie die Cantz’sche Druckerei in Ostfildern, das Düsseldorfer Druckstudio, Heidenreich Print oder Vogt Foliendruck. Die Reihe soll fortgesetzt werden. Auch der Artikel »Emotion kommt besser an« ist lesenswert. Hier geht es um die Wirkung von Veredelung und eine bessere Positionierung eines Unternehmens durch entsprechend aufbereitete und produziert Printmedien. Der Inhaber von Vogt Foliendruck, Holger Vogt, bringt dies auf den Punkt: »Das unerwartete! ja, das ist es – nicht acht oder 16 Seiten Hochglanz.«
Peter Reichard
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19. März 2009

Das Designbüro Pentagram hat für die schottische Strathmore Paper die Verpackung für Büropapiere neu gestaltet. Die Distel-Grafik wurde von Marian Bantjes entworfen.
Interessant dabei auch, dass Strathmore ein Büropapier mit Design »veredelt«. Grundsätzlich könnten sich in der Markendarstellung hier einige Papierhersteller und Vertriebe hierzulande eine Scheibe abschneiden. Dass Papiere nur in den Druckerein ausgewählt wurden ist lange vorbei, daher Papier sollte noch gezielter für Designer und Agenturen kommuniziert werden. Denn der Bedruckstoff ist kein notwendiges Übel, sondern Teil des Gesamtdesigns.
Peter Reichard
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13. Februar 2009

Im Rahmen der Aktion »Made in Offenbach« berichtete die Offenbach Post (PDF) Ende Januar unter anderem über Klaus Kob und seine einfallsreichen Verpackungen.
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