Media Mundo – 2. Kongress für nachhaltige Medienproduktion


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Im Rahmen der postprint berlin veranstaltet der Fachverband Medienproduktioner (f:mp.) am 5. und 6. Mai in Kooperation mit der Messe Berlin, ClimatePartner und zahlreichen Partnern aus der Industrie den »2. Media Mundo – Kongress für nachhaltige Medienproduktion« im Palais am Funkturm auf dem Messegelände Berlin.
 

Die Themen »Nachhaltige Medienproduktion«, »Klimaschutz in der Grafischen Industrie« und »Klimafreundliche Drucksachen« bedürfen sowohl in der Kommunikationsindustrie als auch bei Kunden und Auftraggebern einer umfassenden Aufklärung.
 

Das Engagement für Nachhaltigkeit in der Produktion von Medien bietet gleich in doppelter Hinsicht einen Mehrwert: Einerseits gewinnen Unternehmen durch Investitionen in Klimaschutz ein wirksames Argument für die Kommunikation mit Kunden und Investoren. Andererseits werden durch die konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien auch Produktions- und Kostenvorteile realisiert. Diese entstehen durch effektivere Workflows, effizientere Technologie und die Reduktion von Emissionen, Energie und Verbrauchsstoffen.

 

Green Business 2010
In der Keynote des 2. Kongress für nachhaltige Medienproduktion erläutert Prof. Stefan Rahmstorf das »1 x 1 der Klimakrise«. Der renommierte Ozeonograph erforscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vor allem die Rolle der Meeresströmungen bei Klimaänderungen. Prof. Stefan Rahmstorf ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) und in der Academia Europaea. Er ist zudem einer der Leitautoren des 4. IPCC-Berichts.
 

Im Rahmen des Kongresses wird neben der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung der nachhaltigen Medienproduktion in Deutschland dann auch die Frage beleuchtet, was die Auftraggeber der Drucksachen von Agenturen und Druckereien erwarten. In diesem Zusammenhang werden Strategien vorgestellt, durch welche die nachhaltige Medienproduktion zum Innovationsmotor der grafischen Industrie avancieren kann. Ebenfalls auf der Agenda stehen der geschickte Umgang mit Energie und die Betrachtung des Bedruckstoffs als Einflussfaktor.

 

Fragen, die der Kongress beantwortet:
• Wo geht die Reise hin?
• Wie können Unternehmen, die sich bereits engagieren, weiterhin auf dem aktuellen Stand bleiben?
• Welche Erfahrungen gibt es in anderen Branchen?
• Wie kann gemeinsam etwas bewegt werden?

 

Infos für die Teilnahme
Der f:mp. verfügt als Verband zusammen mit seinem Netzwerk aus Partnern und Fördermitgliedern über fundierte, praxisnahe Erfahrungen im Bereich klimaneutraler Medienproduktion und in der erfolgreichen Umsetzung nachhaltiger Geschäftsstrategien.
 

Für die Kongressteilnahme an beiden Veranstaltungstagen fallen 550 Euro an. Darin enthalten sind eine Dauerkarte für die postprint berlin für alle drei Messetage im Wert von 50 Euro sowie die Teilnahme an der Abendveranstaltung des ersten Kongresstages.
Verbandsmitglieder des AGD, BDG, CTVA, FCP, IRD, VSD sowie IPR zahlen eine verminderte Teilnahmegebühr von 450 Euro. Mitglieder des f:mp. und ClimatePartner-Druckereien besuchen den Kongress für 320 Euro.
Für Schnellentschlossene gibt es bis zum 25. März 2010 einen Frühbucherrabatt von 10%.
 

Nimmt mehr als eine Person aus einem Unternehmen an der Veranstaltung teil, profitieren der zweite und jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens von einem zusätzlichen Rabatt von 15 %. Die genannten Preise beinhalten keine Übernachtungen.
 

Infos und Anmeldung: http://www.mediamundo.biz/kongress/kongress2010/



Umwelt-Druck-Report von »Druckbesser«


 

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Im Juni berichteten wir bereits über die Umfrage des Portals »Druckbesser« über Wissen über und Akzeptanz von klimaneutral und ökologisch korrekt produzierten Drucksachen. Die Ergebnise sind nun im Umwelt-Druck-Report zusammen gefasst worden. Neben den Umfrageergebnisse gibt es noch eine vielzahl von Artikeln rund um das Thema.

 

Unter dem Motto »Aufklärung für mehr Bewusstsein« soll dieser umfassende Report Drucksacheneinkäufer zu mehr Eigeninitiative motivieren und über die wichtigsten Prozesse, Zertifikate und Labels der Druckbranche aufklären. Druckdienstleister können sich erstmals durch den Report und insbesondere durch die Ergebnisse der Umfrage an konkreten Informationen orientieren. Der Report ist kostenlos als ebook verfügbar und eine Weiterverbreitung ist ausdrücklich erwünscht.

 

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»Druckreif – Grün Drucken« am 1. Oktober


image Einladung von come closer zum Vortrag »Druckreif – Grün Drucken« mit der Kommunikationsdesignerin und Pionierin nachhaltiger Druckproduktion Dipl. Des. Dorothea Hess.

»Grün drucken ist der erste Schritt sich im eigenen Büro neu und nachhaltig für einen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen zu entscheiden. Beispielsweise verbrauchen wir in Deutschland durchschnittlich 236 kg Papier pro Jahr! Dies entspricht etwa der Papiermenge eines Harry Potter Buches pro Tag. Deutschland gehört mit 275 000 Tonnen zu dem größten Einzelmarkt für Druckfarben und –Hilfsmittel in Europa und verbraucht heute mehr Papier als der afrikanische und der südamerikanische Kontinent zusammen.

Dorothea Hess ist Expertin in der Entwicklung und Anwendung von konsequent ökologischen Druckfarben und der geeignet zertifizierten Papiere. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen und ist seit 2007 als Dozentin an der Akademie für ökologisches Design ‚ecosign’ in Köln tätig.«
 
Die Lecture Serie  ‚come closer’ findet im Vortragssaal des Museums für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt statt. Einlass 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Eintritt 5,– Euro, Studentenpreis 2,50 Euro. Anmeldungen bitte über die Website www.come-closer.net



Packender Umweltschutz – IMPACT von Berberich


impactDas Thema Umweltschutz in der Druckproduktion boomt und so entsteht eine immer größere Range an Bedruckstoffen, die eine nachhaltige Druckproduktion unterstützen. Und dadurch hat auch Umweltschutzpapier sein trist-graues, fades Image abgelegen können. Denn es geht auch attraktiv mit hohem Weißegrad und angenehmer Haptik.

Das umweltfreundliche Papier IMPACT – im Vertrieb von Berberich Papier – besteht zu 100 Prozent aus Altpapier und ist optisch nicht von einem Frischfaserpapier zu unterscheiden. Berberich Papier vertreibt ab sofort exklusiv in Deutschland das klimaneutral produzierte Recycling-Papier und bietet IMPACT in sechs Grammaturen von 80 g/m2 bis 250 g/m2 an.

 

Berberich Papier beschreibt in der Pressemitteilung – mir liegt noch kein Muster vor – sein Papier wie folgt:

»Das CO2-neutrale IMPACT überzeugt durch seine Qualität. Komplett stippenfrei beinhaltet es keine Faserrückstände oder Verunreinigungen. Durch seine hohe Weiße (CIE 140) muss es den Vergleich mit Frischfaserpapieren nicht scheuen. Das Papier ist altersbeständig, bietet eine hohe Opazität und ist masse- und oberflächengeleimt, wodurch es für Druck- und Laseranwendungen optimale Voraussetzungen bietet. IMPACT eignet sich hervorragend für repräsentative Anwendungen wie etwa Geschäftsberichte oder andere nachhaltige Druckerzeugnisse. Mustermappen können ab sofort beim Heilbronner Papiergroßhändler angefordert werden. Das Öko-Papier fertigt Lenzing Papier in seinem Traditionswerk in Oberösterreich, das nach den ISO-Normen 9001, 14001 sowie 18001-OHSAS zertifiziert ist. Um als ›klimaneutrales Papier‹ zertifiziert zu werden, muss der Hersteller die produzierte unvermeidbare CO2-Menge ausgleichen.

Lenzing Papier fördert kontrollierte, international anerkannte Emissions-Reduktionsprojekte und lässt sich von ClimatePartner, einem unabhängigen Unternehmen, auditieren. IMPACT wird überwiegend aus Altpapier aus dem regionalen Umkreis hergestellt und es wird Wert auf kurze, moderate Transportwege gelegt. Mit einem extrem niedrigen CO2-Gesamtaufkommen von nur 189 kg pro Tonne fällt das

Papier in die beste Kategorie A der ClimatePartner-Emissionsklassen für graphische Papiere.«

 

Peter Reichard



Nachhaltige Printproduktion – Interview mit Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverband Medienproduktioner e.V.


Ich hatte jetzt die Möglichkeit mit Rüdiger Maaß ein kurzes Interview über Fragen der Nachhaltigkeit in der Printproduktion und die maassAzeptanz bzw. Nichtakzeptanz in der Branche zu führen.

Rüdiger Maaß ist seit 1998 als Geschäftsführer des Fachverband Medienproduktioner e.V. tätig. Neben dieser Tätigkeit arbeitet er erfolgreich als Networker, Fachreferent und Moderator für die Kommunikations-industrie. Er arbeitet seit vielen Jahren als Fachjournalist in der grafischen Industrie. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Chefredakteur der Druckfachzeitschrift Print&Produktion startete er im April 2004 als Herausgeber und Chefredakteur die Kommunikationsplattform »VALUE – Das Magazin für Medienproduktion und Unternehmens-kommunikation«. In dieser Funktion war er bis Anfang 2007 tätig. Seit Februar 2007 ist er neben seiner Geschäftsführertätigkeit beim f:mp. als Unternehmens-, Marketing- und PR-Berater tätig.

 

Warum sollten Medienproduktioner oder auch Designer sich dieser Frage beschäftigen?
Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind keine Trend- oder Hyper-Themen – es sind Themen, die uns nie wieder loslassen und die neue gesellschaftliche Ausprägung in Richtung immaterieller Individualnutzen maßgeblich prägen. Die Zeit des unbewussten Massenkonsums ist vorbei – wir werden in Zukunft sicher bewusster leben, bewusster handeln und bewusster einkaufen. Diese Ausrichtung zeichnet sich schon heute ab – deutlich wird das bei der LOHAS-Zielgruppe, die schnell wächst.
Natürlich haben wir im Umfeld der Medienproduktion – also im gesamten Prozess der Mediengestehung eine maßgebliche Verantwortung für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir haben jetzt dich Chance das Thema freiwillig zu besetzen und proaktiv in unsere Geschäftsmodelle aufzunehmen. Natürlich haben wir auch jetzt noch die Möglichkeit das Thema mit zu definieren und zu entwickeln. Das finde ich eine tolle Chance. Das betrifft nicht nur die CO2-Vermeidungs- und Reduzierungsberatung, sondern auch die Definition eines neuen Umgangs miteinander. So z.B. den vertrauensvollen Umgang mit Leistungspartnern und deren Wertschätzung. Das schafft Arbeitsplätze, sichert erfolgreiche Geschäftsmodelle und und ist definitiv nicht nur auf den Preiseinkauf ausgerichtet. Nebenbei bemerkt schafft das auch mehr Qualität in der Printkommunikation, denn dadurch wird das Dienstleister-Hopping eingedämmt und wir sprechend wieder über andere Werte und Wertschöpfung in der Medienproduktion.

 

Wie kann man sich am besten selbst einen Überblick verschaffen? Denn allein die unterschiedlichen Zertifizierungen bei Papieren schaffen meist neue Fragen.
Das kann ich gut nachvollziehen. Ehrlich gesagt, ist das Thema noch ganz am Anfang. Wir sind gerade dabei einige Definitionen aufzustellen und wollen damit einen Weg aufzeigen. Hier schätzen wir uns glücklich, dass wir starke Netzwerkpartner wie den WWF, FSC, ClimatePartner, die IPR, VDMA und andere wichtige Institutionen zur Seite haben. Das Thema können wir nur erfolgreich umsetzen, wenn wir Perspektiven und Ziele definieren, das machen wir gerade. Für einen Interessenten zum Thema ist eine Google-Recherche z.B. mehr als überflüssig, denn der Informations-Overflow ist gigantisch – es fehlt die Bewertung der Information. Mit der neuen Branchenplattform Media Mundo haben wir begonnen eine zentrale Informationsplattform zu schaffen – die wird weiter ausgebaut. Jeder der sich einbringen will, kann z.B. unseren neuen Media Mundo-Blog besuchen und bekommt sicher Hilfe und Antworten.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man im Umfeld der Nachhaltigen Medienproduktion Entscheidungen trifft. Man braucht eine Strategie und diese verlangt Entscheidungen. So ist z.B. unsere Papierempfehlung eine klare Entscheidung für die besten Labels in diesem Umfeld. Recyclingpapier Blauer Engel und danach FSC. Wer anfängt zu »mischen« und eine scheinbare Gleichgültigkeit an den Tag legt, wird von der Zielgruppe schnell abgestraft. Allerdings steht eines fest. Die Entscheidungen bedingen immer Veränderungen!

 

Scheinen nicht auf den ersten Blick nachhaltige Druckproduktion und Druckveredelung ein Widerspruch zu sein?
Auf den ersten Blick vielleicht – aber generell überhaupt nicht. Auch hier sind wir gerade dabei Grundlagen zu schaffen. Betrachten wir das Thema von 2 Seiten: Aus Sicht der reinen Veredelungen können heute Veredelungstechniken und Materialien eingesetzt werden, die nicht immer hoch energetische Prozesse bedingen. Weiterhin müssen wir lernen, eine neue Form der Veredelungsberatung zu etablieren. Ich meine damit nicht auf Teufel komm raus zu veredeln, sondern eine »angemessene Veredelung« einzusetzen. Das bedeutet dann ggf. nur eine Spot-Lackierung auf der Titelseite usw. Weiterhin können Veredelungen eingesetzt werden, die teilweise vernachlässigt werden, denken Sie nur mal an das Thema Formen, Optik und Haptik durch kreative Falzungen, Stanzungen und Prägungen.
Der 2. Ansatz ist sicher ebenso einleuchtend. Wenn man eine normal gedruckte Broschüre mit einem »Kommunikationswert« 1 belegt, wird deutlich, dass eine veredelte Broschüre mit dem gleichen Inhalt einen Mehrwert bietet, interessanter ist und für die Besitzer eine höhere Begehrlichkeit weckt. Somit bekommt das veredelte Druckprodukt einen höheren Kommunikationswert und ist somit nachhaltiger, weil es öfter benutzt wird. Aber auch hier fehlen noch empirische Zahlen, hier sind Forschungsergebnisse für die Zukunft gefragt.

 

Wie schätzen Sie die Akzeptanz der Branche für nachhaltig produzierte Printmedien ein?
Die einen sagen so, die anderen so… Im Ernst: Es gibt Druckereien, die »Klimaneutrale Druckprodukte« anbieten, nur weil die Kunden es verlangen, das ist für mich reines Green-Washing – was aber letztendlich nur bedingt verwerflich ist, denn letztlich ist das laut Kyoto-Protokoll auch Klimaschutz. Aber das ist sicher nicht unser Ansatz. Auf der anderen Seite gibt es eine Menge Druckereien, die das Thema leben und quasi damit geimpft sind. Das macht Spaß, denn hier sieht man auch, dass diese Leistungspartner auf einer neuen Kommunikationsebene mit dem Kunden stehen. Denn dadurch wird auch die Preissensibilität der Kunden in den Hintergrund gerückt. Das ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis.
Über die Branche gesehen sieht das ungefähr so aus: die Meisten sind Verweigerer, weil sie kein Interesse haben, das Thema mit zu gestalten, dann gibt es Interessenten, die aufgeschlossen sind, aber mit der Verfügbarkeit der Lösungen noch hadern, dann gibt es Green-Washer, die ihren Kunden gerecht werden wollen und natürlich die Überzeugungstäter.
Ich wünsche allen Überzeugungstätern, dass sie mit Ihrer Entscheidung ein deutliches Differenzierungskriterium schaffen und damit sehr erfolgreich sind. Wenn das Schule macht, können wir als Branche mit gutem Beispiel voran gehen.

 

Vielen Dank für das Interview.

 

Peter Reichard
 



»Was Sie schon immer über nachhaltiges Printdesign wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten«


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Der AGD hat auf dem Media Mundo Kongress, der Anfang Mai in Berlin statt gefunden hat, unter dem Motto »Was Sie schon immer über nachhaltiges Printdesign wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten« die Referenten befragt.

 

Dabei werden auch unbequeme Fragen aufgeworfen, die sich sicherlich der ein oder andere auch schon einmal angesichts des Boom von FSC-Papieren ebenfalls gestellt hat. So zum beispiel die Frage an Dr. Uwe Sayer von FSC-Deutschland: »Von den Papiergroßhändlern werden stetig neue FSC-zertifizierten Papiersorten angeboten. Wie kann es sein, dass plötzlich so große Mengen an FSC-Zellstoff vorhanden sind? Immerhin ist die nachhaltige Forstwirtschaft ein zumindest mittelfristiges Geschäft.«

 

Peter Reichard

 

 



Umfrage: Wie ökologisch drucken/denken Sie?


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Die Druckbranche formiert sich trotz massiver wirtschaftlicher Probleme neu. Im Angebot stehen klimaneutrale und ökologisch korrekte Drucksachen. Wir möchten hiermit auch die Umfrage, initiiert vom Internetportal druckbesser.de, unterstützen. Unter dem Titel »Die 10 grünen Tage« wird diese Studie am 29. Juni 2009 im Rahmen einer Pressekonferenz als Gesamtwerk der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

 

Die Studie gibt Printbuyern Aufklärung über die wichtigsten Siegel und Zertifikate, enthält Unternehmensportraits, Interviews, Hintergrundinformationen, einen Druckdienstleister-Vergleich sowie das Ergebnis der Printbuyer-Umfrage. Die Studie soll Drucksacheneinkäufer und Druckdienstleister für das Thema interessieren und sensibilisieren. Für interessierte Druckdienstleister, die bislang unentschlossen sind, liefert die Studie außerdem wesentliche Entscheidungskriterien für den Einstieg in eine umweltbewusste Produktion.

 

Seit 1. Juni 2009 können Drucksacheneinkäufer überdies im Verzeichnis von druckbesser.de über eine Filtergruppe und verschiedene Filterpunkte nach Druckdienstleistern suchen, die bestimmte umweltbewusste Kriterien erfüllen.

UPDATE, 3.7.09: Die Umgfrage ist beendet.


 

Peter Reichard

 



AGD: Charta für nachhaltiges Design


Die Charta für nachhaltiges Design, die wir hier dokumentieren wurde von der Alliance of German Designers (AGD) initiert.

 

1. Einführung
Designerinnen und Designer sind in hohem Maße mitverantwortlich dafür, wie unsere Welt gestaltet wird. Design prägt, Design ist Vorbild und schafft neues Bewusstsein. Design verbraucht Ressourcen – manchmal mehr, manchmal weniger. Dem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, mit der Umwelt und mit den Menschen, die noch über Generationen in dieser Welt leben können sollen, muss Design gerecht werden.

 

2. Nachhaltiges Design ist ein Prozess
Wir begreifen nachhaltiges Design als Prozess. Nicht das 100%-nachhaltige Produkt steht im Vordergrund, sondern die schrittweise Verbesserung der bestehenden Produkte und Prozesse.

 

3. Dimensionen nachhaltigen Designs
Nachhaltiges Design ist:

  • materialeffizient und materialgerecht
  • energieeffizient
  • schadstoffarm
  • abfallarm beziehungsweise abfallvermindernd
  • langlebig
  • recycling- und entsorgungsgerecht
  • logistikgerecht
  • nutzungsgerecht
  • sozial verträglich
  • wirtschaftlich und erfolgreich
     

 

4. Gemeinsam mit dem Kunden
Die Unterzeichner streben an, gemeinsam mit dem Auftraggeber individuelle nachhaltige Konzepte für Design, Produktion und Nutzung zu entwickeln. Die Beratung von Auftraggebern ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung von nachhaltigem Design.

 

5. Sozial nachhaltig
Nachhaltiges Design berücksichtigt die Arbeits- und Lebensbedingungen der am Entstehungsprozess beteiligten Menschen, erhält die Lebensräume von Menschen und Tieren und unterstützt sozial verträgliche Löhne und Arbeitsbedingungen. Ziel nachhaltigen Designs ist es auch, ausbeuterische Kinderarbeit und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen zu vermeiden.

 

6. Die Unterzeichner der Charta verpflichten sich,

  • sich im Sinne des nachhaltigen Designs weiterzubilden,
  • energiesparende Produktionsweisen anzustreben,
  • den Verbrauch natürlicher Ressourcen einzuschränken,
  • bei der Beratung der Kunden auf ein möglichst umweltschonendes und
    sozial vertretbares Design sowie ressourcenschonende Produktionsweisen und Materialien hinzuwirken,
  • auf Langlebigkeit und einfache Benutzung zu achten.

 

Die »Charta für nachhaltiges Design« steht als ausfüllbares PDF-Dokument zum Download bereit.

 



FSC-Zertifizierung für Gmund Colors Contact


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Schon wieder Neuigkeiten aus dem Hause Gmund. Die transparenten Papiere aus der Kollektion Gmund Colors Contact sind nun auch FSC-zertifiziert.  Somit ist nun die komplette Kollektion mit 52 matten, 10 transparenten und 9 leicht glänzenden Farben FSC (Mix)zertifiziert. Gmund geht damit einen weiteren Schriftt in Richtung Umstellung auf nachhaltige Papierproduktion. Die Kollektion Gmund Colors Contact ist in Deutschland exklusiv bei Deutsche Papier erhältlich.
 



Premiumpapier PAPUR®PALLADIA – Natur pur


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Mit PAPUR®PALLADIA bringt Winter & Company eine Papierkollektion mit einer eindeutigen Botschaft an den Markt: pure Natur, Ehrlichkeit und Verantwortung. Die vier Grundelemente – Erde, Feuer, Wasser und Luft  – standen Pate bei der Erstellung der Farbapletten des Naturpapiers. Feine dunkle Melierfasern unterstreichen die Natürlichkeit und spielen mit den 18 Grundfarben.  

 

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PAPUR®PALLADIA ist einzigartig durch das echte Filztuch, das der Oberfläche Struktur gibt und die so typische Haptik verleiht. Die 125 g/m2 Flächengewicht wirken voluminös. Man kann es sehen und fühlen, ein Premium-Naturpapier, in dem Zeit, Sorgfalt und echte traditionelle Papiermacherkunst stecken.

 

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Diese Fakten sprechen zusätzlich für PAPUR®PALLADIA: 100 % biologisch abbaubar, frei von Lösemitteln, frei von Weichmachern, frei von toxischen Farbgebern und FSC-zertifiziert unter DFA-COC-1370. Zudem ist es als Rollen- und Bogenwar erhältlich.

 

Das technische Datenblatt für PAPUR®PALLADIA zum Download.

 

Weitere Impressionen von der Farbvielfalt und der Haptik

 

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(Fotos: Papierbotschaft) 

 

Peter Reichard