Neues von der rugi Briefhüllen-Manufaktur


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»Internationale Zusammenarbeit« könnte das Motto unseres neuesten manufakturbriefs sein der rugi Briefhüllen-Manufaktur sein. Die Hülle für die Lee Chinese Art Gallery in Gennep mit Heißfolie und Bedruckung sind ein echter Hingucker. Auch die bereits vorgestellte und nun erweiterte Hüllen-Kollektion »Design RC« ist interessant, zu mal es jetzt insgesamt 24 Varianten gibt – ideal für umfangreiche Corporate Designs.

 

Auch auf den diesjährigen »mailingtagen«, die am 25. und 26. Juni 2012 in Nürnberg stattfinden, werden die rugis in der »Kreativ-Galerie« vertreten sein. Der gesamte manufakturbrief gibt es auf der Website als PDF (750 kB) zum download.

 



Der neue manufakturbrief von rugi


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Im aktuellen manufakturbrief (PDF, 2 MB) der rugi Briefhüllen-Manufaktur er­fahren die Leser, welche Eindrücke rugi auf den mailingtagen in Nürnberg sammeln konnte, bei denen die Papier- und Veredelungsliebhaber aus Rodgau zum ­ersten Mal mit Exponaten in der Kreativ-Galerie vertreten waren.

 

Dort stellten rugi zum einen ihre Weihnachtshülle aus dem letzten Jahr vor, die durch ihre sechs­eckige Form sowie durch das kristallartige ­Material, das an Raureif und Eisblumen erinnert, besondere Aufmerksamkeit erregte. Das andere Exponat war das Mailing an Weinhandlungen und Winzer, das diese zusammen mit einem Sondermanufakturbrief über die Möglichkeiten informiert, die die EDELKUVERT®-Kartenbox »Suber« aus echtem Kork bietet. Beide Exponate wurden im Mustershop der mailingtage »zum Anfassen« ausgelegt.

 

Auf der zweiten Veranstaltung war Druck und Veredelung Schwerpunkt des Tages der offenen Tür der Firmen hinderer + mühlich KG und KLAUS VeredelungsManufaktur GmbH. Die rugi Briefhüllen-Manufaktur war dort mit einem Informationsstand vertreten, an dem sie ihre Briefhüllen einem interessierten Fachpublikum präsentieren konnte.

 

Unter anderem waren dies die neuen Recyclingpapier-Hüllen »Design RC«, die auf ­riesige Resonanz stoßen. Umweltschutz ist somit nicht nur für rugi ein wichtiges ­Thema, sondern auch für viele Menschen, die die acht verschiedenen Varianten der »Design RC«-Hüllen sowie Planbogen im rugi Webshop kaufen.

 

Im »historischen« Artikel auf Seite 4 geht es in diesem manufakturbrief um die »Herstellung von Hand« und um die Bedeutung von Manufakturen in der Vergangenheit und Gegenwart.

 



Von edlen Papierobjekten, Schaufenstern und optischen Effekten


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In der mittlerweile dritten Ausgabe des manufakturbriefs berichtet die rugi Briefhüllen-Manufaktur aus Rodgau von dem Besuch der Messe »mailingtage« und den dort präsentierten neuen Produktideen. Mit »Edelkuvert« stellte rugi ein neue Produktlinie aus luxuriösem Papierobjekten vor, deren konzeptionelle Idee, Materialien und Verarbeitung einen großen Zuspruch erhielten.

Das Besondere dabei: Es handelt sich um Gesamtkonzepte, die über das Produkt Briefhülle hinausgehen bzw. die Briefhülle völlig neu interpretieren. Außergewöhnliche Materialien in harmonischer Kombination machen dabei den besonderen optischen und haptischen Reiz aus. In den Gesprächen mit Interessierten konnte immer wieder überzeugend gezeigt werden, dass sich die Briefkarten-Geschenkbox »Vergissmeinnicht«, das »Multitalent« oder auch »Versatile« ausgezeichnet als Abo-Prämien für hochwertige Magazine oder als edle Jahresgabe für Modelabels, Hotels oder Restaurants eignen.

 

Dabei sind der Anpassung an Kundenwünsche kaum Grenzen gesetzt, seien es andere Materialien oder die Veredelung mit Heißfolien- oder Blindprägung oder einer Ausstattung mit individuellen Banderolen. Das Team von rugi entwickelt bei Anfragen gemeinsam mit den Kunden individuelle Konzepte auf der Basis der bestehenden Papierobjekte.

 

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Unter dem Titel »Zeigen, was man hat: die Schaufensterhülle« wird die interessante Geschichte der Entwicklung von Schaufenstern und die Parallele zu den besonderen Hüllen hergestellt: Von rein funktionellen Fenstern zum Schutz vor Wind und Wetter entstanden im Laufe der industriellen Revolution die ersten Schaufenster als Präsentationsflächen für Waren in den Geschäftsstraßen europäischer Metropolen.
Und nicht umsonst heißen Hüllen mit einem großen Fenster in Anlehnung an ihren »großen Bruder« unter anderem Schaufenster- bzw. Werbefensterhüllen. Mit ihnen hat man die Möglichkeit, den Inhalt – das beworbene Produkt oder die Botschaft allgemein – regelrecht zu inszenieren und im besten Licht darzustellen. Eine passende Größe sowie die richtige Materialwahl tun ihr übriges, um ein Mailing unvergesslich zu machen. Stellvertretend für nur eine unzähligen Möglichkeiten stellt rugi dazu eine C4-Schaufensterhülle vor, die aus metallic-schimmernden Material gefertigt ist.

 

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Frank Weiprecht, Geschäftsführer von be:screen, nutzte optische Effekte sowie die Möglichkeit einer individuellen Briefhüllenanfertigung, um mit seiner Neujahrskarte gleich zwei Botschaften auf ein und derselben Karte zu versenden.
Zu einer guten Idee gehört natürlich auch die entsprechende Umsetzung – Gestaltung und Produktion gingen hier eine perfekte Verbindung ein, und das Ergebnis begeisterte.
Der »Trick« besteht im Farbaufbau der Karte in Kombination mit einer Schaufensterhülle mit dunkelroter Folie. Sie lässt die weißen bis roten Elemente der Karte optisch verschwinden und verstärkt die hellblauen Anteile enorm.

 

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Auf der Website von rugi Briefhüllen-Manufaktur gibt es den »manufakturbrief« zum Download als PDF (1,8 MB).

 

(Bildquelle: rugi Briefhüllen-Manufaktur)

 

Peter Reichard

 

 



Edelkuvert – Luxuriöse Papierprodukte


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Von den Mailingtagen hatte ich ja bereits, eher in negativer Hinsicht, berichtet. Aber es gab auch positiv zu erwähnende Aspekte. So hat die rugi Briefhüllen-Manufaktur neben ihren speziellen Mailinglösungen eine neue Produktlinie aus exklusiven Materialien präsentiert. Diese neue Marke von rugi trägt den Namen Edelkuvert. Dies steht dabei für außergewöhnliche Designobjekte aus edlem Papier, denn Papier ist nicht nur Bedruckstoff und Informationsträger, sondern spricht durch Optik und Haptik auch Emotionen an. Insgesamt drei Produktreihen – »Vergissmeinnicht«, »Multitalent« und »Versatile« – wurden zum Auftakt präsentiert.

 

Auf die Frage was das Besondere dieser Produkte ausmacht, sagte mir Frau Rupp, Geschäftsführerin von rugi, dass es »sich um Gesamtkonzepte, die über das Produkt Briefhülle hinausgehen bzw. die Briefhülle völlig neu interpretieren« handele.

 

Unter dem Namen »Vergissmeinnicht« wurde eine Briefkartenbox entwickelt, mit der man sich und anderen Menschen eine Freude machen kann: 10 Hüllen im Format 10,5 x 15,5 cm sowie 12 darauf abgestimmte Klappkarten, die in einer hochwertigen Geschenkbox mit magnetischer Verschlussklappe geliefert werden. Vier verschiedene Varianten unterschiedlicher Materialien stehen wie bei den beiden andere Produkten zur Auswahl.

 

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Business-Look mit Extravaganz bietet die Produktserie »Multitalent«. In einer 22 × 12 cm großen Hüllentasche ist alles enthalten, was man braucht, um Büroalltag und Geschäftsterminen mit einer Prise Individualität zu begegnen: ein Notizblock mit integriertem Faber-Castell-Bleistift aus Zedernholz, eine Tasche für Visitenkarten, ein Kreditkartenschuber und ein Post-it-Block – natürlich alles auf einander abgestimmt.

 

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»Versatile« is die größere Variante, die man selbstbestücken kann. Die Tasche mit der Größe 25 × 17 cm hat an den Seiten eine Falzlasche, wodurch sich eine variable Füllhöhe ergibt. Dekorativ und funktionell zugleich sind die Metallecken, die Umschlagklappe wird durch einen unsichtbaren Magneten geschlossen.

 

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Als Geschenke zu besonderen Anlässen oder als Prämiengeschneke für Abonennten, Mitglieder ode ähnliches, sind diese Produkte sowohl für den stil- und qualitätsbewusste Privatmenschen als auch für Agenturen, Verlage oder verbände interessant. Insbesondere die Briefkartenbox sollte in keinem exquisiten Schreibwarengeschäft oder Papeterie fehlen – macht sich bestimmt gut neben einem Schreibgerät von Montblanc.

 

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P.S. Weitere Produktinformation erhält man über die »Sonderausgabe des manufakturbriefs« (PDF 1,4 MB).

Peter Reichard



Verkäuft sich Papier von selbst?


Als wir vor 5 Monaten mit Papierbotschaft begonnen haben, hatten – und haben wir immer noch – das Ziel Informationen über Papiere und Druckveredelung zu bündeln. Daraufhin haben wir rund 15 Papierhersteller und Großhändler angeschrieben, einige sogar mehrfach. Aber nur selten bekamen wir Antwort, geschweige denn Papiermuster bzw. Pressemitteilungen. Natürlich gibt und gab es auch Ausnahmen, wo sich mittlerweile schon eine gute Kommunikation ergeben hat. Dass nur wenige die sogar kostenlose Möglichkeit zur Werbung auf Papierbotschaft mit monatlich über 20.000 Leser nicht nutzt ist mir unerklärlich. Was sind die Gründe? Unwissenheit, mangelnde interne Kommunikation über unsere Anfragen, Ignoranz von Marketing?

 

Als ich jetzt auf den Mailingtagen war, hat sich mein Eindruck bestätigt, dass wohl die Denkweise vorherrscht, dass sich Papier mehr oder weniger von selbst verkäuft. Der Stand von Schneider Söhne war ästhetisch schön, aber visuell völlig unterkühlt und alles andere als einladend. Mehr wie eine moderne Lounge, denn Informations- und Beratungstreffpunkt für Papier. Die Mitarbeiter standen hinter einem Tresen und in den Nischen, wo sonst Spirituosen-Flaschen stehen könnten, einige Papiermusterbücher. Papier zum Anfassen – Fehlanzeige.

 

Bei Igepa war die Situation anders, aber auch nicht befriedigend. Beim Gespräch wurde mir zugesichert, dass man sich darum kümmern werde, uns mit Informationsmaterial zu versorgen. Dem Mitarbeiter war dies zumindest peinlich mal sehen ob es sich etwas ändert. Vor Ort wurde mir nur eine Musterbuch für Rollenpapiere angeboten. Als ich erwähnte, dass wir hauptsächlich Projekte im Bogenbereich haben, bekam ich zwar den opulenten Papierfächer, aber nicht die aktuellen Papiermusterbücher z.B. von »Coffee to Print« – obwohl sie hinter dem Tresen auslagen. Ich dachte mir eben, schauen wir mal ob ich sie mit der Post demnächst bekomme.

 

Dann ging ich zum Stand der Deutschen Papier. Schwerpunkt am Stand war das Thema Umweltschutz, es lagen die verschiedenen Broschüren aus. Dazu völlig unpassend wurde mir ein Getränk im Plastikbecher angeboten. Als Give-away konnte man einen geflochten Hut aus Bananenblättern oder ähnlichem zur Unterstreichung des Umweltthemas bekommen. Ich habe nicht gefragt unter welchen Arbeitsbedingungen sie gefertigt wurden und welche Schiffs- oder Flugwege dafür genutzt wurden. Doch am meisten störte mich, dass die Mitarbeiterin im Gespräch nicht unbedingt mit Fachwissen glänzte. Immerhin gab sie zu dass sie dieses und jenes Papier noch gar nicht wirklich selbst kenne. Entweder wurde die Schulung der Messemitarbeiter vernachlässigt oder einfach auch die falschen Mitarbeiter geschickt. Beratungskompetenz in Schulnoten ausgedrückt »Vier Minus«.

 

Verkäuft sich Papier von selbst? Nein, sonst wäre die Lage auf dem Papiermarkt eine andere. Um so unverständlicher ist, dass man sich als Kunde, insbesondere als Designbüro, von einigen Papieranbietern nicht ernstgenommen und erst recht nicht gut beraten fühlt.

 

Peter Reichard