PAPERAZZO Haptik Award. Mit den Händen sieht man besser.


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Alfred König hatte schon seit 2008 an der Idee eines Wettbewerbs gearbeitet, der das Thema Haptik zum Gegenstand hat. In der Zeitschrift PAPERAZZO – Mit Leidenschaft für Papier fand sich dafür ein begeisterter Partner. Alfred König entwickelte ein Wettbewerbskonzept, das er dem Magazin zur Verfügung stellte. Der Grundgedanke des Wettbewerbs auf einen kurzen Nenner gebracht:  Die Kommunikationsbotschaft einer Firma in den Vordergrund zu stellen und diese, anders als sonst üblich, nicht primär durch Bild und Text, sondern durch Haptik zu kommunizieren. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Papier- und Druckindustrie zu einem wichtigen Teilmarkt des globalen Trends “haptischer Markt” umzuformen, in dem ein Begriff wie Corporate Haptics nicht mehr erklärt werden muss.

Gemeinsam mit der Redaktion von PAPERAZZO wurde eine sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Alfred König zusammengestellt und der Paperazzo Haptik Award 2012  mit großem Medienecho sehr erfolgreich durchgeführt.

Aktuell läuft der Paperazzo Haptik Award 2013.

Einreichungsschluss: 1. Juli 2013



Was ist Haptik? – Bericht von der CPC 2012, Teil 1


Als Gastbeitrag veröffentlichen wir aus dem manufakturbrief 4/12 der rugi Briefhüllen-Manufaktur den ersten Teil des Berichtes über die Creative Paper Conference 2012:



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Haptik – was ist das?
Alfred König, der kurzfristig für einen erkrankten Redner einsprang, widmete sich den theoretischen Grundlagen der Haptik.
Was wir seit einigen Jahren verstärkt feststellen, beschreibt er als Paradigmen-Wechsel in der Druckbranche:  »Lange hat alles funktioniert, jetzt passt nichts mehr zusammen.« Doch zu Recht sieht er in der Krise der Druck- und Papierbranche einen Motor für eine positive Weiterentwicklung. Seine scheinbar gewagte These: Papier und Druck haben ihren eigentlichen Höhepunkt noch vor sich.

 

Denn parallel zu dem immer weiteren Vordringen von virtuellen Welten, Social Media, iPad und Co. gibt es schon jetzt bei vielen Menschen einen Drang nach etwas Realem, etwas Haptischem. Je mehr die Virtualität vordringt, umso stärker wird die Gegenbewegung werden. Menschen wollen berühren und berührt werden: Das ist die Stärke von Papier. Eine stilvolle Briefhülle berührt ihren Empfänger, da er sie berühren kann – und das schafft keine E-Mail.

 

Doch was macht die haptische Kommunikation so besonders, was macht sie aus? Zunächst (und darauf wird Haptik auch oft begrenzt) ist es die Oberfläche bzw. deren Textur, aber – so König – auch die Konsistenz, die Form, das Gewicht bzw. die Masse und schlussendlich auch die Temperatur, die der Mensch an einem Objekt fühlt, sind Teile der haptischen Wahrnehmung. Alle diese Elemente verstärken die visuelle Aussage eines Mailings und erreichen damit viel intensiver die Menschen. So haben es Designer in der Hand, nicht nur visuell eine Geschichte zu erzählen, sondern diese über die unterschiedlichen Sinneseindrücke noch zu intensivieren und den Adressaten für den Inhalt zu begeistern.

 

Ausgehend von einer Gesamtwahrnehmung macht die Wahrnehmung über die Hände zwar nur scheinbar geringe 7% aus. Aber aufgrund der Evolution des Menschen spricht alles, was man in Händen hält, den inneren Cortex des Gehirns an. Dieser ist zuständig für das Erinnerungsvermögen und vor allem für das Langzeitgedächtnis.
Daraus folgert König die Notwendigkeit eines Schulterschlusses aller Beteiligten der Branche, von den Designern, Textern, Druckern, Papier-, Farb- und Lackherstellern bis zu den Druckveredelern und Verarbeitungsbetrieben, um die Macht der Haptik auf allen Ebenen zu nutzen. So sollten bei Designprojekten die Papierwahl, die Fragen nach der Verarbeitung und Veredelung nicht erst am Ende gestellt, sondern im Designprozess von vornherein mit berücksichtigt werden.

 

Damit gäbe es die Möglichkeit, analog zum Corporate Design, Corporate Type und Corporate Colors auch Corporate Haptics für Unternehmen zur Stärkung der Marke und des gesamten Erscheinungsbildes zu entwickeln. Printmedien könnten so wieder als »Gesamtkunstwerk« geschaffen werden und der Druckindustrie neuen Schub geben.
 

Fortsetzung folgt!
Den kompletten manufakturbrief als PDF (980 KB) bekommen Sie hier >>>



»Sprechen Sie haptisch?« in Frankfurt am Main


Haptik ist wichtig! Und ganz ohne Zweifel ist der Begriff in aller Munde. Das zeigte sich gerade wieder letzte Woche auf der Creative Paper Conference, die wir besuchten.

 

In der täglichen Praxis wird das Thema Haptik trotzdem noch viel zu wenig verstanden, und mit Hinweis auf die vermeintlich hohen Kosten bleibt es meist doch bei »Farbe auf Papier« – mit den bekannten Folgen schwindender Akzeptanz von analog gegenüber digital. Dabei wäre der geschickte Einsatz haptischer Signale die eigentliche Schlüsselkompetenz der ziemlich gebeutelten Druck- und Papierbranche.

 

Im Seminar »Sprechen Sie haptisch?« werden verblüffende Einsichten zugänglich, was Haptik überhaupt ist und wie durch haptische Gestaltung ein bislang wenig genutzter Zugangsweg zum völlig übersättigten Konsumenten eröffnet wird, der über Ohren und Augen kaum mehr erreichbar ist.

 

Alfred König und Erich Zeller bezeichnen »Sprechen Sie haptisch?« als das Basisseminar der haptischen Kommunikation. Sie erläutern, auf welchen psychischen und biologischen Grundlagen sich das haptische Sensorium aufbaut und wie und warum haptische Kommunikation funktioniert. Anhand von praktischen Beispielen wird demonstriert, wie der spontane AHA-Effekt auf den ersten Griff ausgelöst wird und was »Corporate Haptics« ist.

 

Die von Alfred König entwickelte Theorie zur Haptik war bereits Grundlage des ersten Haptikwettbewerbs der Papierbranche, dem Paperazzo Haptik Award 2012. Die Theorien und Inhalte des Seminars sind aber im Wesentlichen branchenübergreifend gültig. Teilnehmer aus anderen Fachgebieten werden also ebenso profitieren und sind daher herzlich willkommen.

 

In Frankfurt findet das Seminar am 22. November 2012, 9:00 bis 17:30 Uhr, Kosten: 449,– Euro zzgl. 19 % MwSt.



rugi-Hüllen aus ausgezeichnetem Material


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Seit mehr als einem Jahr produziert die rugi Briefhüllen-Manufaktur erfolgreich die »Design RC«-Hüllen aus dem Material »Schoellershammer RC« von Schoellershammer. Diese breite Palette an Briefhüllen bietet stilvollen Umweltschutz mit gutem Aussehen und interessanter Haptik.

 

Nun kommt die Bestätigung auch in Form des „Paperazzo HAPTIK AWARD“. Das Material wurde mit dem ersten Preis in der Sonderkategorie „Papier“ ausgezeichnet. Die Auszeichung einer unabhängigen Expertenjury wurde im Rahmen der diesjährigen DRUPA vorgenommen und fand im Auftrag der Fachzeitschrift Paperazzo statt.

 

Im Webshop von rugi findet man insgesamt 24 Varianten, sowie Planbogen in A4- und A3, sowie auf Anfrage Druckbogen im Format 70 x 100 cm.

 



Materica – Neues Material von Fedrigoni


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Materica ist ein raues und zugleich weiches Papier, mit 15 % Baumwollanteil und 1,8-fachem Volumen. . Es ist in acht durch die Natur inspirierten Farben, jeweils in den Grammaturen 120, 180, und 360 g/qm im Format 72×102 cm (SB) erhältlich. Passende Kuverts gibt es im Format 22×11 cm und 17×17 cm. Materica ist aufgrund von langen widerstandsfähigen Fasern, der dadurch guten Stabilität und dem erhöhten Volumen gut für Verpackungen geeignet. Natürlich auch FSC-zertifiziert.

 

Weitere Informationen über Fedrigoni Papiere direkt bei: www.fedrigoni.de
 

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Papyrus startet die »Capsule Collection«


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Können Feinstpapiere Menschen genauso begeistern wie die Haute Couture? Ja, das können sie, sagt Papyrus. Rechtzeitig zu Beginn des Frühjahrs 2012 startet der Grossist die europaweite Capsule Collection der Specials® Feinstpapiere.
Eine Kollektion für alle Sinne, die zeigt, dass hochwertige Markenpapiere heute weit mehr sind als reine Informationsträger. Sie sind Unterscheidungsträger. Ob Privatperson oder Unternehmen, Papier unterstreicht die Botschaft, individuelle Charakterzüge und macht mehr aus jedem Typ. Genau wie in der facettenreichen Welt des Mode-Designs bezeichnet die Capsule Collection eine Auswahl außergewöhnlicher Produkte. Faszinierende Elemente aus der Mode spiegeln den Reichtum kreativer Fashionideen wider und ziehen mit auffallenden Looks die Blicke auf sich.

 

Die Capsule Collection umfasst insgesamt sechs Text & Cover-Bereiche der Specials® Feinstpapiere. Jede Capsule enthält eine oder mehrere Papierqualitäten, die für die Vielfalt der Feinstpapiere mit ihren charakteristischen Ausprägungen stehen. Die Capsule »Identity« zeigt die klare Linie von Original Gmund. Modern und zeitlos symbolisiert das Charakterpapier pure Ästhetik in reduziertem Design. Mit der Capsule »Tactility« wird die ansprechende Haptik moderner Spezialpapiere greifbar. Eine im wahrsten Sinn des Wortes schillernde Erscheinung ist die Capsule »Brilliance«. Eindrucksvoll zeigt sich die Capsule »Ecology« zum Thema Umwelt. Tief
blicken lässt die Capsule »Transparency«. Diese zeigt den spielerischen Umgang mit Licht, Farbe und Raum. Den temperamentvollen Schlusspunkt der außergewöhnlichen Kollektion von Papyrus setzt die Capsule »Structure«.

 

Mehr Informationen finden Sie auch auf der eigens für die Kampagne gestalteten Microsite unter www.papyrus.com/specials.
 



»Das erste Mal« – Mailing-Toolkit von Römerturm


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Unter dem Titel »Das erste Mal« präsentiert Römerturm Feinstpapiere für Mailings mit einer außergewöhnlichen Haptik.

 

Der erste Kuss, der erste Berufswunsch oder die erste eigene Wohnung – all diese unvergessenen Momente im Leben eines Menschen greift Römerturm in seiner aktuellen Vertriebskampagne auf. Kunden sollen mit den besonders samtigen, weichen, oder geprägten Papieren daran erinnert werden, dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt.

 

Interesse wecken, einen positiven Eindruck vermitteln und in Erinnerung bleiben, so lauten die Ziele eines klassischen Mailings. Gewissermaßen im Selbstversuch hat die Römerturm-Marketingabteilung herausgefunden, dass man diesen Zielen entscheidend näherkommt, wenn man seine Botschaft mittels eines Papiers mit besonderer Haptik transportiert. Denn was sich außergewöhnlich anfühlt, bleibt in Erinnerung. »Der Erfolg eines Kundenmailings auf samtigen Papier hat uns positiv überrascht«, erklärt Marketingleiterin Petra Roß. Dabei handelt es sich nicht um neue Papiere, sondern in erster Linie um eine thematisch passende Zusammenstellung.

 

Um dies für die Kunden haptisch und optisch erlebbar zu machen, entstand das aufwändige Mailing-Toolkit »Das erste Mal«. Die sechs enthaltenen Beispielmailings berichten auf phantasievolle und unterhaltsame Weise von menschlichen „ersten Malen“, die fast jeder kennt. Und ganz unaufdringlich, aber dennoch überzeugend, präsentiert Römerturm auf diesem Wege eine Auswahl an weißen und farbigen Produkt-Klassikern und -Neuheiten, allesamt mit dem »besonderen Touch«.
 

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»Sprechen sie haptisch?« – Seminar zum Thema Haptik


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Der Tastsinn ist der erste Sinn des Menschen. Nicht umsonst müssen wir etwas »begreifen«, wenn wir es wirklich verstehen wollen. Darum investieren Automobilhersteller Millionen, um Türgriffe gehirn- und gefühlsgerecht zu designen und Mobiltelefone auf Basis haptischer Kriterien konzipiert. Doch die Papier- und Printbranche hinkt noch hinterher.

 

Das muss nicht sein: Dieses Grundlagenseminar zum Thema Haptik führt in die Welt der erfühlten Kommunikation ein.

 

Alfred König und Erich Zeller, beide langjährige Profis der Druckveredelungs- und Papierbranche, zeigen in ihrem Seminar »Sprechen Sie haptisch?« sehr anschaulich, dass durch haptische Gestaltung ein bislang wenig genutzter Zugangsweg zum völlig übersättigten Konsumenten eröffnet wird, der über Ohren und Augen kaum mehr erreichbar ist.

 

Im Seminar wird demonstriert, wie der spontane AHA-Effekt auf den ersten Griff ausgelöst wird. Anhand vieler Beispiele wird erläutert, worin der Unterschied zwischen gewollt und gekonnt besteht und was für die technische Umsetzung zu beachten ist. Damit ist das Seminar für alle, die einen neuen Weg der werblichen Ansprache suchen, ein Muss.

 

Termin: 21. Juni 2012, 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: München
Kosten: 390,– Euro zzgl. 19 % MwSt.
Frühbucherrabatt:
349,– Euro bei Anmeldung bis 20. Mai 2012,
298,– Euro bei Anmeldung bis 31. März 2012



Paperazzo Haptik Award 2012


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Die Redaktion der Fachillustrierten Paperazzo ruft den HAPTIK AWARD ins Leben, weil die haptische Empfindung den letzten noch offenen Kanal für sinnliche Botschaften darstellt. Nur wenn Medien und Printprodukte diesen erreichen, berühren sie den Menschen, dessen Seh- und Hörsinn angesichts der permanenten Reizüberflutung längst abgestumpft sind.

 

Das heißt: Erst der gezielte Einsatz haptischer Botschaften verschafft Printprodukten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Internet & Co. Deshalb steht multisensuales Design für effektive, ganzheitliche Kommunikation und funktioniert als wirksames Mittel gegen die Dauerbelastung mit immer mehr und immer ähnlicheren Reizen.

 

Für den Paperazzo HAPTIK AWARD ist Design aus einem Guss gefragt, an dessen Anfang die Definiton einer Kommunikations-aufgabe steht – die anders als sonst üblich nicht primär über Bild, Wort und Ton, sondern über haptische Elemente gelöst wird. Prinzipiell gilt natürlich, dass sich visuelle und haptische Gestaltung ergänzen müssen. Aber, auch wenn es schwerfällt: Um mit Recht von haptischer Gestaltung zu sprechen, sollte die visuelle Gestaltung der haptischen folgen, nicht umgekehrt.

 

Der Paperazzo HAPTIK AWARD ist in sieben Kategorien unterteilt: Geschäftsausstattung, Einladungskarten/Grußkarten/ Glück-wunschkarten, Geschäftsberichte/Imagebroschüren/ Kunden-zeitschriften, Verpackungen, Bücher, Hobby, Direct Mailing. Dazu wird ein Preis für Nachwuchs-Ideen und ein Sonderpreis Papier vergeben. Die unabhängige Jury wird von  Alfred König, Inhaber von König-Konzept, der Kommunikations- und Produktionsagentur in München und ein ausgewiesener Experte in Sachen Haptik geleitet.

 

Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss unter: www.paperazzo.de/haptikaward



»Inspiration 2011 – 1. Konferenz für Papier & Veredelung« war ein voller Erfolg


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Da ich wegen Urlaub die Konferenz nicht besuchen konnte, war Mandy Croener so nett einen Gastbeitrag zu senden:

Das Thema Papier und dessen hochwertigste Verarbeitung standen am 21.Juli 2011 im Mittelpunkt der  „Inspiration 2011 – 1. Konferenz für Papier & Veredelung“ im voll besetzten Romantikhotel Johanniter Kreuz in Überlingen Andelshofen.  Mandy Croener Geschäftsführerin von croener design | büro für gestaltung & veredelung hatte die, nun als jährliche Veranstaltung im Bodenseeraum geplante, Konferenz ins Leben gerufen. 

 

Der zunehmende Wettbewerb mache es unabdingbar, sich als Unternehmen und auch mit seinen Produkten klar auf dem Markt zu positionieren. Der angemessenen Produkt- und Unternehmenspräsentation komme dabei eine Schlüsselrolle zu, so Croener. Ihr ist die perfekte und hochwertige Verarbeitung der Produkte, die sie für Ihre Kunden gestaltet ein Hauptanliegen. Um ihr Fachwissen um die Möglichkeiten der feinen Papiergestaltung mit Kollegen aber auch Kunden zu teilen, rief sie die Konferenz, die nun jährlich in wechselnden Orten rund um den Bodensee stattfinden soll, ins Leben. „Für mich ist das eine Weltpremiere“, so Mandy Croener, „es war mir eine Herzensangelegenheit die Konferenz als Informationsplattform und Kommunikationsschnittstelle für Kunden und Kollegen aus Grafik, Druck und Veredelung zu initiieren.“

 

Fünf erlesene und in Fachkreisen bekannte Referenten beleuchteten in ihren Fachvorträgen welche Möglichkeiten die Verarbeitung von Papier bietet. Alfred König, Inhaber der Münchner Kommunikations- und Produktionsagentur König Konzept, klärte zunächst den Begriff der „Haptischen Kommunikation“ um dann konkret die Sprache der haptischen Kommunikation vorzustellen und zu erläutern. „Die Haptik ist eine Botschaft über Papier und Farbe hinaus, die Textbotschaft ordnet sich der haptischen Botschaft unter. … Etwas fühlt sich nicht irgendwie an sondern, unverwechselbar.“ Markus Herbster von Winter & Company stellte den Begriff des „Limbischen Marketing“ vor und machte damit deutlich welches Potential der berühmte erste Eindruck für Visitenkarten, Verpackungen und Co. hat. Seine Ausführungen illustrierte er mit einer überzeugenden Auswahl von Produkten aus dem Traditionsunternehmen. Über das „Papier als dritte Dimension der Textbotschaft“ referierte Dieter Müller von Römerturm Feinstpapiere und untermauerte den Themenabend mit vielen Fakten, vom Prozentanteil der Papierkosten an einzelnen Werbemaßnahmen bis hin zur Werbewirksamkeit der einzelnen Werbemittel. Er lieferte dem Publikum so einen theoretischen Hintergrund, der die Vorträge seiner Mitreferenten abrundete. Christiane Schwarz-Fuchs Geschäftsführerin der BuLu (Buchdruckerei Lustenau) zeigte anhand der Erfolgsgeschichte der Österreichischen Druckerei, welche Chancen der Umweltschutz für die Papierindustrie birgt. Als Österreichs klimafreundlichste Druckerei setzt sie auf systematisches Umweltmanagement, das nicht nur im Betriebsgebäude realisiert ist, sondern sich im gesamten Produktionsprozess fortsetzt. Abschluss und Höhepunkt der Konferenz stellte der Vortrag „Veredelung – wozu braucht man sie?“ von Marco O. Bölling dar. Anhand erlesener Beispiele aus seiner Firma Bölling Prägedruck machte er klar, welche Möglichkeiten sich für Firmen und Einzelpersonen in der konsequent hochwertigen Kommunikation via Papier eröffnen. „Menschen wollen berührt werden“, so sein Statement. Das schafft ein Papierprodukt dessen Haptik, Aussehen und Inhalt aus einem Guss sind.

 

Die in die Konferenz integrierte Produktausstellung stieß bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Sie illustrierte die referierten Themen und zeigte, konkret für die eigene Haptik erlebbar, die Vielfalt der Material- und Gestaltungsvarianten. Dass auch der Genuss und der informelle Austausch zwischen Kollegen und Partnern nicht zu kurz kam, sorgte der ansprechenden Rahmen des Romantik Hotels Johanniter Kreuz in Überlingen-Andelshofen. Koch Andreas Liebich kreierte für die Konferenzteilnehmer ein leichtes weltgewandtes Menü von Sushi und Co. über Ratatouille bis hin zu Creme Brulée.

 

Stimmen der Konferenzbesucher:
»Ich finde es toll, dass nicht nur große Firmen sondern auch kleine Hersteller und Veredeler vertreten waren. Besonders gefallen hat mir die Firma Bölling mit dem Anspruch Handarbeit aus Deutschland anzubieten.« Antje Herfurth

 

»Die Vorträge waren wirklich gut. Herr Bölling habe ich noch nie live erlebt, das war schon super.« Roger Brauer

 

»Schön wars. Eine wirklich gelungene Mischung.« Alexandra Broger

 

»Als Papierhersteller zu sehen was aus unseren Produkten gemacht werden kann war sehr interessant.« Mirko Kuhr

 

»Eine gelungene Auftaktveranstaltung in tollem Rahmen.« Marco O. Bölling