Paperscreen – Schreibkultur im »digitalen« Format


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Als Carsten Brettschneider am Frankfurter Flughafen auf den Flieger wartet, sitzt neben ihm ein Besitzer eines iPads. Als es losging hat er seien Papiere und das iPad unter den Arm geklemmt. Jedoch haben sich DIN A4 und das Pad-Format nicht vertragen. Ihm ist das Gerät zwischen den Papieren herausgerutscht. Das Ergebnis war traurig.

 

Daraus entstand die Idee von Paperscreen, Notizbücher, -blöcke, Schreibhefte, Kalender und Mappen in den Formaten der digitalen Geräte anzubieten und die zwei Formatwelten miteinander zu verbinden. Die Formate erleichtern das Zusammenspiel unserer digitalen Begleiter und dem klassischen analogen Schreiben und Schreibwaren. Das PAPERSCREEN Format wird gekennzeichnet durch PS* gefolgt von Millimeterangaben (Breite x Höhe). Das ist praktisch und sieht auch noch gut aus.

 

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Zudem sind alle Produkte ausschließlich aus Recycling-Papieren hergestellt. Zertifizierungen ist wichtig: LGA, Blauer Engel (FSC weniger, da es nicht die Qualität der anderen Labels hat). 100% Recycling. Fair und sozial in Deutschland hergestellt.
Dabei geht unser Ansatz sogar weiter: Wir produzieren dort, wo wir verkaufen. Zur Stärken lokaler und regionaler Zulieferer und Reduktion von Transportwegen.

 

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PAPERSCREEN ist eine Marke, die im Dialog mit seinen Verwendern die Produkte entwickeln will. Feedback, Anregungen, Input, Produktwünsche sind willkommen. PAPERSCREEN ist eine Mitmachmarke. Auf der Website www.paperscreen.me findet man die Vielzahl von Produkten.

 

 

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Farbschocker von Gmund Action


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Gmund Action zeigt, warum die Büttenpapierfabrik vom Focus zum Trendsetter Nr. 1 gekürt wurde: Gmund Action setzt trendbewusst auf schrill funkelnde Farben, mit denen sich ein unvergesslicher Auftritt inszenieren lässt.
»Es sind die intensivfarbigsten Feinstpapiere, die es gibt und der leuchtend-blendende Charakter unserer neuesten Erfindung wird durch zusätzliche Glitzerpartikel verstärkt«, verrät der Kopf des innovativen Unternehmens, Florian Kohler. Designer Steve Tolleson hat die strahlenden Farbschocker mit ausgefallenen Typografien in Szene gesetzt und fit gemacht für den grell-bunten Bühnenauftritt als powergeladene Farbrocker: Gmund Action rockt!

 

Gmund Action wirkt ohne Worte – ein prickelndes Papier, das jedes Druckobjekt in Szene setzt. Signalfarben mit schimmerndem Sparkle-Effekt sprechen schrill den Sehnerv an und ziehen durch die glitzernde Oberfläche die Aufmerksamkeit auf sich. Sie eignen sich ideal für Kataloge, Broschüren und Karten, die gesehen werden müssen.

 

Marken, die aktiv zeigen, was sie drauf und drin haben, greifen zu den schillernden Action-Farbkreationen wie das blutrote Electric Blood und das neongelbe Vibrant Arsenic mit hohem Glamour-Faktor. Den lauten Neonfarben fehlt es nicht an Eleganz. Das hat Gmund Action dem Material- und Qualitätsbewusstsein der Büttenpapierfabrik zu verdanken. So war der Weg nicht weit vom bereits bestehenden Gmund Reaction zur aktuellen Kollektion Gmund Action: From reaction to action, ein Fresh-up an Farben, das mit Metallicpigmenten und einer extrem hohen Farbdichte Effekte in einer Intensität erzielt, die es bisher nirgends gab.

 

Beeindruckend sind auch die Kombinationsmöglichkeiten: Das teuflisch finstere Go to Hell Black wird zum erotischreizvollen Duo mit dem sattroten Electric Blood. Das helle Alpine Sparkling Water ist zwar ein Individualist, schmückt sich aber auch gern mit dezenten Neoneffekten.

 

Gmund Action deckt mit seinen spannungsgeladenen Farbschattierungen alle Jahreszeiten ab, so dass sich Trendbewusste damit übers ganze Jahr »en vogue« präsentieren können: Crystal Vanilla Sorbet und Alpine Sparkling Water – zwei schmeichelnde, aufhellende Töne; Vibrant Arsenic in neongelb; Nuclear Acid – ein extrovertiertes Giftgrün; Clear Sky Blue, Night Offshore Blue und Dark Silver Cloud in Blau- und Graunuancen; Pastel Heart Attack und Electric Blood – zwei ausgefallene Lachs- und Rotvariationen; und last but not least Go to Hell Black – das ultimative Schwarz.

 

Die Papiere gibt es in Kartongewichten von 310 bzw. 430 g/m², die durch ein umfangreiches Briefhüllensortiment ergänzt werden.



Der achte FEDRIGONI TOP AWARD hat begonnen!


Ein internationaler Wettbewerb der sich an alle Kreativen richtet, die zwischen Januar 2012 und April 2013 hochwertige Arbeiten mit Fedrigoni-Papieren umgesetzt haben. Agenturen, Grafiker, Druckereien, Verleger oder auch Endkunden haben hier die Möglichkeit ihre außergewöhnlichen Projekte zu präsentieren.

 

Druckprojekte können für folgende fünf Kategorien eingereicht werden:
1) Verlagswesen – Hardcover (Gianfranco Fedrigoni gewidmet): gebundene Buchprojekte
2) Verlagswesen – Softcover: Bücher und Kataloge, Künstlerkarten
3) Corporate Publishing: Broschüren, Kataloge, Geschäftsberichte, Monographien, Mailings,
Glückwunsch- und Einladungskarten, Kalender, Notizbücher,…
4) Verpackung: Schachteln, Etuis, Tragetaschen, Etiketten, Displays,…
5) HP Indigo Digitaldruck: Projekte die im Digitaldruck auf einer HP Indigo gedruckt wurden

 

Die Bewertung und Auswahl der Arbeiten ist einer Gruppe internationaler und unabhängiger Experten aus der Welt des Designs und der Grafik anvertraut und beruht auf Kriterien wie Originalität, Funktionalität und Umsetzung sowie dem kreativen Einsatz des Papiers. Die Jury-Mitglieder sind Simon Esterson, Mary Lewis, Charles Ng, Italo Lupi und Jean Jaques Schaffner.

 

Alle an den ausgewählten Siegerarbeiten Beteiligten werden prämiert. Die Gewinner erhalten eine Auszeichnung und die Arbeiten werden vom 10. bis 13. Oktober 2013 auf einer Ausstellung im Bodoni Museum in Parma präsentiert. Zusätzlich wird ein Katalog erstellt, der während der Ausstellung verteilt und an ein qualifiziertes Publikum verschickt wird. Eine Auswahl der besten Arbeiten wird anschließend im Internet auf www.paperideas.it veröffentlicht. Zur Siegerehrung werden jeweils Grafiker, Drucker und Auftraggeber /Endkunde von Fedrigoni SpA eingeladen.

 

Die Teilnahme am FEDRIGONI Top Award ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt im Internet unter www.paperideas.it/topfedrigoniaward/. Anmeldeschluss ist am 14. April 2013.

 



Smartbook – Analog ist das neue Digital


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Das Smartbook ist ein Smartphone ganz ohne Elektronik, Akku und Ladekabel. Es sieht aus wie ein Smartphone, hat Apps wie ein Smartphone, ist aufgebaut wie ein Smartphone. Aber: Es ist ein Buch. Es ist das Schweizer Taschenmesser unter den Büchern.
Denn hier sind alle unverzichtbaren elektronischen Lebenshelfer versammelt, und zwar auf dem vielseitigsten Medium der Geschichte: auf Papier.

Das Smartbook bewegt sich entlang dieser Schnittstelle – zwischen Technik und Retro. Moderne Kommunikation, soziale Netzwerke, Spiele und nützliche Anwendungen – all das gibt es im Smartbook ohne Vertragslaufzeit, Ladegerät und Kratzer auf dem Display.
Eine Sonnenuhr zeigt die aktuelle Zeit, SMS werden per Papierflieger verschickt und das Telefon durch eine ausklappbare Morsetastatur ersetzt. Das E-Mail Programm besteht aus Postkarten mit vorgefertigten Texten, aus denen man nur noch Unzutreffendes streichen muss. Ob Wettervorhersage, Übersetzungshilfe, Malprogramm, Avatargenerator, Angry Nerds oder ein Tic Tac Toe mit künstlicher Intelligenz – Das Smartbook vereint 32 spielerische, amüsante und nützliche Apps. Für Smartphone-
Einsteiger, -Aufsteiger, -Umsteiger und -Aussteiger.

 

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Autoren: Marcel-André Casasola Merkle und Agnes Lison
Gestaltung: Agnes Lison
Verlag: Süddeutsche Zeitung Edition
Hardcover: 192 Seiten
Auflage: 1 (8. September 2012)
ISBN: 978-3-86497-024-5
Preis: 15 Euro
Format: 17,4 x 11,6 x 1,6 cm
Web: www.meinsmartbook.de



Neues von Chromolux: Minifächer und neues Design


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Die neue, angepasste Farbpalette von Chromolux wurde bei sechs Farben (white, chrome, silver, gold, red und black) um das neue Flächengewicht 350 g/m² erweitert. Das klassische Kartonsortiment eignet sich auch hervorragend für Displays, Covers und unzählige Varianten von Karten.

 

Um die Auswahl der Chromolux Papiere und Kartons so einfach und übersichtlich wie möglich zu machen, gibt es neue Kollektionsbücher und eine praktische, handliche Minikollektion.

 Die Mini-Kollektion kann man hier kostenlos bestellen.

 

Aber auch sonst gibt es Neuigkeiten zu vermelden. 
Die Überarbeitung des neuen Sortiments sowie die Namensänderung des Unternehmens von M-real Zanders GmbH in Metsä Board Zanders GmbH war Anlass, Chromolux ein neues Gesicht zu geben. Um den neuen Markenauftritt von Chromolux perfekt zu machen, wurde auch die Website www.chromolux.de überarbeitet. Noch übersichtlicher und mit allen technischen Informationen ausgestattet lässt sich das gesamte neue Sortiment auch online schnell und übersichtlich erkunden.

 



»Das erste Mal« – Mailing-Toolkit von Römerturm


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Unter dem Titel »Das erste Mal« präsentiert Römerturm Feinstpapiere für Mailings mit einer außergewöhnlichen Haptik.

 

Der erste Kuss, der erste Berufswunsch oder die erste eigene Wohnung – all diese unvergessenen Momente im Leben eines Menschen greift Römerturm in seiner aktuellen Vertriebskampagne auf. Kunden sollen mit den besonders samtigen, weichen, oder geprägten Papieren daran erinnert werden, dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt.

 

Interesse wecken, einen positiven Eindruck vermitteln und in Erinnerung bleiben, so lauten die Ziele eines klassischen Mailings. Gewissermaßen im Selbstversuch hat die Römerturm-Marketingabteilung herausgefunden, dass man diesen Zielen entscheidend näherkommt, wenn man seine Botschaft mittels eines Papiers mit besonderer Haptik transportiert. Denn was sich außergewöhnlich anfühlt, bleibt in Erinnerung. »Der Erfolg eines Kundenmailings auf samtigen Papier hat uns positiv überrascht«, erklärt Marketingleiterin Petra Roß. Dabei handelt es sich nicht um neue Papiere, sondern in erster Linie um eine thematisch passende Zusammenstellung.

 

Um dies für die Kunden haptisch und optisch erlebbar zu machen, entstand das aufwändige Mailing-Toolkit »Das erste Mal«. Die sechs enthaltenen Beispielmailings berichten auf phantasievolle und unterhaltsame Weise von menschlichen „ersten Malen“, die fast jeder kennt. Und ganz unaufdringlich, aber dennoch überzeugend, präsentiert Römerturm auf diesem Wege eine Auswahl an weißen und farbigen Produkt-Klassikern und -Neuheiten, allesamt mit dem »besonderen Touch«.
 

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Neue Formate für die umweltfreundlichen Briefhüllen-Kollektion »Design RC«


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Unter dem Motto »Und was waren Sie im früheren Leben?« präsentierte die rugi Briefhüllen-Manufaktur im Herbst eine Kollektion verschiedener Briefhüllen aus dem Recycling-Papier »RC braun« der Firma Schoellershammer. Nun wurde die bereits umfangreiche Kollektion um weitere Formate erweitert. Neben den bisherigen Briefhüllen gibt es die Hüllen auch in weiteren Standardformaten wie DIN C6, DIN C5 und DIN C4 sowie im außergewöhnlichen 1/6 DIN Format 220 x 220 mm.

 

Das FSC-zertifizierte Material aus 100% Altpapier weist unregelmäßige Einschlüsse auf, durch die jede Hülle ein Unikat ist. Es hat als Naturpapier eine relativ raue Oberfläche und eine angenehme, warme Haptik. Das besondere Extra ist jedoch die unterschiedliche Farbigkeit auf beiden Seiten des Papiers: eine Seite ist braun, die andere grau.

 

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Diese Briefhüllen verbinden den Gedanken der Nachhaltigkeit mit dem eines natürlichen Designs. So eignen sich die Hüllen für die Geschäftsausstattung oder Mailings von Designbüros, Umwelt-Initiativen oder Hersteller von nachhaltigen Möbeln und Textilien. Die rugi-Produktreihe »Design RC« besteht nun aus Hüllen in sieben unterschiedlichen Formaten, mit und ohne Sichtfenster und in zwei Farben. Das verwendete Papier ist 100 g/qm schwer, die quadratischen und die DIN C4 Hüllen sind aus stärkerem Papier in 140 g/qm gefertigt. 

 

Alle 22 Umschlagsvarianten sind unbedruckt online im rugi-Webshop erhältlich. Weitere Formate sowie Veredelungen (Logoprägung etc.) fertigt die rugi Briefhüllen-Manufaktur gerne auf Anfrage.

 

Wer eigene Ideen aus dem Recyclingpapier verwirklichen will, kann über die rugi Briefhüllen-Manufaktur das Material auch als Planbogen in den Grammaturen 100, 140 und 350 g/qm erhalten, wobei der Karton ausschließlich in braun/braun lieferbar ist.



Siebter TOP APPLICATIONS AWARD von Fedrigoni hat begonnen!


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Der Top Application Award ist ein internationaler Wettbewerb, der sich an alle Kreativen richtet, die zwischen Juni 2010 und September 2011 hochwertige Arbeiten mit Fedrigoni-Papieren umgesetzt haben. Agenturen, Grafiker, Druckereien oder auch Endkunden haben hier die Möglichkeit ihre außergewöhnlichen Projekte zu präsentieren.

 

Die eingereichten Arbeiten werden in fünf Kategorien unterteilt: 1. Verlagswesen – Hardcover (gebundene Buchprojekte); 2. Verlagswesen – Softcover (Bücher, Kataloge, Künstlerkarten); 3. Corporate Publishing (Broschüren, Kataloge, Geschäftsberichte, Monographien, Mailings, Glückwunsch- und Einladungskarten, Kalender,…); 4. Verpackungswesen (Schachteln, Etuis, Tragetaschen, Etiketten, Displays); 5. Digitaldruck HP Indigo (Projekte die im Digitaldruck HP Indigo gedruckt wurden).

 

Die Bewertung und Auswahl der Arbeiten ist einer Gruppe internationaler und unabhängiger Experten aus der Welt des Designs und der Grafik anvertraut und beruht auf Kriterien wie Originalität, Funktionalität und Umsetzung sowie dem kreativen Einsatz des Papiers: SIMON ESTERSON – PAULA SCHER – JAVIER MARISCAL – LEONARDO SONNOLI – SEVERIN SUEUR. Alle an den ausgewählten Siegerarbeiten Beteiligten werden prämiert. Die preisgekrönten Arbeiten werden auf einer Ausstellung bei der Mailänder Triennale vorgestellt. Zusätzlich wird ein Katalog erstellt, der während der Ausstellung verteilt und an ein qualifiziertes Publikum verschickt wird. Eine Auswahl der besten Arbeiten wird anschließend im Internet auf www.paperideas.it veröffentlicht. Zur Siegerehrung werden jeweils Grafiker, Drucker und Auftraggeber / Endkunde von Fedrigoni SpA eingeladen.

 

Die Gewinner erhalten eine Urkunde und die prämierten Arbeiten werden auf einer Ausstellung bei der Mailänder Triennale im März 2012 präsentiert. Die Teilnahme am Top Applications Award ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt im Internet unter www.paperideas.it/topapplicationsaward. Die einzureichenden Arbeiten werden mit dem ausgedruckten Teilnahmeschein an den nächsten Fedrigoni-Kundenberater übergeben oder direkt an Fedrigoni SpA – Marketing – Viale Piave, 3 – 37135 Verona / Italy geschickt.

 

Einsendeschluss ist am 30. September 2011.

 

Weitere Informationen über Fedrigoni Papiere sind erhältlich bei:
Fedrigoni Deutschland GmbH, E-Mail: info@fedrigoni.de , www.fedrigoni.de

 



Veredlertagung der Arbeitsgemeinschaft Druckveredelung – und eine Kritik


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Die Arbeitsgemeinschaft Druckveredelung e.V. (AGV) lädt auch in diesem Jahr ihre Mitglieder sowie Interessierte zur Veredlertagung ein. Die Veranstaltung findet am 17. und 18. Juni 2011 im Hotel Sonnenhof im hessischen Dietzenbach statt. Neben diversen Vorträgen kompetenter Fachleute zu aktuellen Themen der Branche am 17. Juni organisiert der AGV zudem einen Rundgang beim Verpackungsfolienhersteller Clarus Films GmbH. Der 18. Juni ist allein den Mitgliedern für die Mitgliederversammlung vorbehalten.

 

»Wir haben auch 2011 ein abwechslungsreiches und informatives Programm zusammen gestellt, bei dem neben neuen Einblicken in spezielle Veredelungstemen auch der fachliche Austausch und persönliche Kontakt sicher nicht zu kurz kommen werden«, betont Dr. Manfred Becker, Vorstandsvorsitzender der AGV.

 

Zum Trendthema Digitaldruckveredelung und zur Vertriebspositionierung für Veredler wird Rüdiger Maaß vom Fachverband Medienproduktioner sprechen. Holger Habekus von der Leonard Kurz Stiftung & Co. KG wird sich dem Thema »Prägefolien auf verschiedenen Oberflächen« widmen. Thorsten Drews von der Achilles Gruppe und stellvertretender Vorsitzender der AGV wird die »Roadshow Veredelung« vorstellen,  »Konflikte im Betriebsalltag« lautet der Vortrag von Dr. Kerstin Bruns von KB Coaching. Zudem werden am 17. Juni die Ergebnisse der von der AGV geförderten Diplomarbeiten präsentiert.

Das vollständige Programm der Veredlertagung kann auf der Homepage des AGV herunter geladen werden. Und hier möchte ich dem rein informativen Charakter des ersten Teils des Beitrages noch eine notwenidge Kritik anbringen

 

Eine Kritik aus Sicht eines Designers – keine halben Sachen
Aus Sicht des Designers führt die alles andere als edel gestaltete Einladung dieses Verbandes zu Kopfschütteln. Veredelung ist keine technische Angelenheit und braucht um wirken zu können hochwertiges Design. Das dürfte auch den Verbandsverantwortlichen nicht neu sein. Oder doch? Sonst kann ich mir es nicht erklären, dass zu einer solchen Veranstaltung eine Einladung wirbt, die mit Microsoft Office Publisher produziert wurde und das auf dem ästhetischen Niveaus einer metallverarbeitenden Hinterhof-Kascheme.

 

Es fällt mir als Designer schwer eine solche Einladung ernst zu nehmen und das erst recht bei einer Tagungsgebühr von 750 Euro für einen Tag.

 

Beim Programm fallen allein bei diesem kleinen Ausschnitt rund neun typografische Fehler auf.

 

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Auch die Qualität der Grafikauflösung ist entspricht nicht auf dem Niveau, welches man von einem Berufsverband der Druckbranche erwarten sollte. Es ärgert mich, dass diejenigen, die es besser wissen sollten und mit Veredelung (!) ihr Geld verdienen, so wenig wert auf hochwertigen Gestaltung legen.

 

 

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Ruin-CD-Box von Zwölf: Wir drucken alles


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Ende letzten Jahres hatten wir bereits ein Projekt von Zwölf – Büro für Grafikdesign aus Berlin vorgestellt und zwar das rostende Plakat. Dies war der Aufhänger für den Maler und Musiker Martin Eder das Büro mit der aussergewöhnlichen Ausstattung seiner CD-Box zu beauftragen.

 

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»Im schwer zu fassenden Nebel zwischen Drone, Doom Metal und Neuer Musik angesiedelt und mit einer Black-Metal-Atmosphäre angereichert, bearbeitet das Projekt RUIN um den Berliner Maler Martin Eder die düsteren Grenzbereiche zeitgenössischer Musik. Die im April 2010 in den Berliner Sophiensaelen aufgenommene gute Stunde Konzert mit dem Solistenensemble Kaleidoskop (Viva Hate Records/Cargo) ist als ganzes Stück ein schwer zu durchdringender Brocken von Klang, Geräusch, Rhythmus und Melodie. In zwölf Teile zersägt, wird dem Zuhörer ein dämmerig-düsteres Kammerstück präsentiert. So wie das Projekt auf den spärlichen Liveauftritten Bild und Klang miteinander verwebt, gingen wir ebenfalls den synästhetischen Weg und wählten zwölf in dieser Weise hörbare Materialien.

 

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Im Zusammendruck zu einem schwarzen Quadrat verschmolzen, werden die Materialien Maschinenöl, Vodka, Fett, Blut, Seife, Aspirin, Tabak, Metall, Knochen, Asche, Ruß und Salz im Inneren einer einfachen Kartonschachtel gleichsam sequenziert auf Einzelblättern gezeigt. Das fertige Produkt lässt nicht nur durch den dicken ›Farb‹-Auftrag den Herstellungsprozess spüren, sondern auch einen seltsamen Geruchtsrest zwischen Altöl, Blut und Seife übrig.«

 

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