26. August 2010
Büttenpapierfabrik Gmund – Film über Papierherstellung

Im jüngst eingerichteten Kanal auf youtube gibt die Büttenpapierfabrik Gmund einen Blick hinter die Kulissen frei und erläutert die Papierherstellung.

Im jüngst eingerichteten Kanal auf youtube gibt die Büttenpapierfabrik Gmund einen Blick hinter die Kulissen frei und erläutert die Papierherstellung.
Seit über 400 Jahren produziert die Papierfabrik Schut (Clairefontaine) hochwertige Papiersorten. Der Film »Die maschinelle Herstellung von Papier« zeigt zusammengefasst auf 17 Minuten anhand der Produktion in der Papierfabrik Schut in Heelsum (Niederlande), welche Arbeitsschritte von den Grundstoffen bis zu Verarbeitung notwendig sind, um Papier herzustellen.

Bisher waren Prägungen nach Kundenwunsch mit der kostenintensiven Herstellung einer Prägewalze, hohen Mindestmengen und langen Lieferzeiten verbunden. Wer aber jetzt zum Beispiel die Struktur seines Teppichs als Vorlage für ein individuelle strukturiertes Papier verwenden möchte kann dies wesentlich kostengüstiger als bisher bei m-real Zanders in Auftrag geben.
Das Präge-Design kann von der Kundenvorgabe übernommen und mit optimaler Prägequalität innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Ein schneller Designwechsel ist dabei ebenso möglich wie die Kombination verschiedener Prägemuster in einem Herstellungsprozess.
Die gewünschten Prägungen können sowohl auf allen bekannten Naturpapieren wie Zanders Gohrsmühle und Zaners ZETA, als auch auf gestrichenen Papieren wie Zanders medley plus realisiert werden.
Peter Reichard

Das etwas über 30minütige Video begleitet den Zuschauer auf einem Weg durch die Basler Papiermühle. Unter einem Dach sind dort sämtliche Schritte der Produktion vom Papierschöpfen, Schriftgießen, Satz und Druck sowie Buchbinderei und Bucheinbandveredelung im Schweizerischen Museum für Papier, Schrift und Druck vereint. Interessant ist dieses Video nicht nur für Liebhaber der alten Techniken der Druckbranche, sondern auch für Berufsschullehrer und Dozenten, die dies in ihren Unterricht einbinden möchten. Nicht jeder kommt mal eben so schnell nach Basel, für einen eigenen Besuch.

Wo bei man einen Kurzurlaub nach Basel mit dem Besuch dort verbinden kann, sehr empfehlenswert. Trotz des eher kleinen Häuschens im St. Alban Tal kann man schnell die Zeit vergessen und einige Stunden dort kurzweilig verbringen. Man kann dort auch fast alles selbst ausprobieren. Als »geschützte Werkstatt« bietet das Museum auch Beschäftigung für behinderte Menschen. Dies beeindruckte auch Wolfgang Bauer, der, Mitarbeiter au dem Hof Sondern e.V. in Wuppertal, eine Reha-Einrichtung für Menschen mit langjährigen Aufenthalt in der Psychiatrie. Mit Klienten der Einrichtung und einer Auszubildenden nahm er dann diesen Film von »Fans für Fans« auf.
Bestellung der DVD für 14,80 Euro überüber den Gardez-Verlag.
Peter Reichard

Laut einer Presseerklärung des Verband Deutscher Papierfabriken e.V. ist die Jahresproduktion an Papier, Karton und Pappe 2008 um 2 Prozent auf 22,8 Mio. Tonnen gesunken und lag damit wieder auf dem Niveau des Jahres 2006. Allerdings ist die Produktion von 2001 bis 2007 jährlich durchschnittlich um 4,5 Prozent gestiegen. In 2008 gab der Auslandsabsatz mit einem Minus von 1,8 Prozent stärker nach als die Inlandsnachfrage mit minus 0,5 Prozent.
Die grafischen Papiere verloren 2,1 Prozent. Hier schlägt vor allem der Rückgang an Auflage und Umfang bei den Zeitschriftentiteln durch.
(Bildquelle: VdP)