Was ist Haptik? – Bericht von der CPC 2012, Teil 1


Als Gastbeitrag veröffentlichen wir aus dem manufakturbrief 4/12 der rugi Briefhüllen-Manufaktur den ersten Teil des Berichtes über die Creative Paper Conference 2012:



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Haptik – was ist das?
Alfred König, der kurzfristig für einen erkrankten Redner einsprang, widmete sich den theoretischen Grundlagen der Haptik.
Was wir seit einigen Jahren verstärkt feststellen, beschreibt er als Paradigmen-Wechsel in der Druckbranche:  »Lange hat alles funktioniert, jetzt passt nichts mehr zusammen.« Doch zu Recht sieht er in der Krise der Druck- und Papierbranche einen Motor für eine positive Weiterentwicklung. Seine scheinbar gewagte These: Papier und Druck haben ihren eigentlichen Höhepunkt noch vor sich.

 

Denn parallel zu dem immer weiteren Vordringen von virtuellen Welten, Social Media, iPad und Co. gibt es schon jetzt bei vielen Menschen einen Drang nach etwas Realem, etwas Haptischem. Je mehr die Virtualität vordringt, umso stärker wird die Gegenbewegung werden. Menschen wollen berühren und berührt werden: Das ist die Stärke von Papier. Eine stilvolle Briefhülle berührt ihren Empfänger, da er sie berühren kann – und das schafft keine E-Mail.

 

Doch was macht die haptische Kommunikation so besonders, was macht sie aus? Zunächst (und darauf wird Haptik auch oft begrenzt) ist es die Oberfläche bzw. deren Textur, aber – so König – auch die Konsistenz, die Form, das Gewicht bzw. die Masse und schlussendlich auch die Temperatur, die der Mensch an einem Objekt fühlt, sind Teile der haptischen Wahrnehmung. Alle diese Elemente verstärken die visuelle Aussage eines Mailings und erreichen damit viel intensiver die Menschen. So haben es Designer in der Hand, nicht nur visuell eine Geschichte zu erzählen, sondern diese über die unterschiedlichen Sinneseindrücke noch zu intensivieren und den Adressaten für den Inhalt zu begeistern.

 

Ausgehend von einer Gesamtwahrnehmung macht die Wahrnehmung über die Hände zwar nur scheinbar geringe 7% aus. Aber aufgrund der Evolution des Menschen spricht alles, was man in Händen hält, den inneren Cortex des Gehirns an. Dieser ist zuständig für das Erinnerungsvermögen und vor allem für das Langzeitgedächtnis.
Daraus folgert König die Notwendigkeit eines Schulterschlusses aller Beteiligten der Branche, von den Designern, Textern, Druckern, Papier-, Farb- und Lackherstellern bis zu den Druckveredelern und Verarbeitungsbetrieben, um die Macht der Haptik auf allen Ebenen zu nutzen. So sollten bei Designprojekten die Papierwahl, die Fragen nach der Verarbeitung und Veredelung nicht erst am Ende gestellt, sondern im Designprozess von vornherein mit berücksichtigt werden.

 

Damit gäbe es die Möglichkeit, analog zum Corporate Design, Corporate Type und Corporate Colors auch Corporate Haptics für Unternehmen zur Stärkung der Marke und des gesamten Erscheinungsbildes zu entwickeln. Printmedien könnten so wieder als »Gesamtkunstwerk« geschaffen werden und der Druckindustrie neuen Schub geben.
 

Fortsetzung folgt!
Den kompletten manufakturbrief als PDF (980 KB) bekommen Sie hier >>>



Die Zukunft ist flach – METAPAPER präsentiert PANORAMIC


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Seit Anfang 2013 vermarktet METAPAPER in Deutschland die von Mohawk und Convertible Solution entwickelte Papier- und Bindetechnologie PANORAMIC. Dabei wird auf METAPAPER.de neben dem eigentlichen Papier auch der komplette Druck bzw. die komplette Fertigung von PANORAMIC Büchern und Broschüren in sämtlichen Auflagenhöhen angeboten. Im Rahmen der Roedschow im letzten Herbst konnte ich mich bereits vor Ort von der sauberen Verarbeitung und aussergewöhnlichen Broschüren-Art überzeugen.

 

PANORAMIC ermöglicht es, Broschüren und Bücher zu erstellen, die vollkommen flach aufschlagen und bei denen es zwischen linker und rechter Seite keinerlei Versatz mehr gibt, so dass z.B. Bilder oder Typographie problemlos über den Bund laufen können. Zudem können auf PANORAMIC gedruckte Printprojekte mit einer Seitenanzahl, die durch zwei teilbar ist produziert werden, z.B. ein 6 Seiter.

 

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»Der Nutzen den PANORAMIC bietet«, so Olaf Stein, Mitgründer und Creative Director von METAPAPER »ist für jeden sofort ersichtlich. PANORAMIC ist endlich Mal wieder eine echte Innovation, die es ermöglicht Bücher und Broschüren zu produzieren, bei denen der Bund keine Problemzone mehr darstellt. Man muss PANORAMIC nur ein Mal gesehen haben und die Vorteile liegen offensichtlich vor einem.«

PANORAMIC wurde gemeinsam von MOHAWK und Convertible Solutions entwickelt. Das patentierte Verfahren ist einfach und revolutionär zugleich. Die Papierbogen werden im Digitaldruck einseitig bedruckt. Die Rückseite ist mit einer co-adhäsiven Klebung versehen, die erst reagiert, wenn Klebefläche auf Klebefläche gepresst wird. In einer speziellen Buchpresse wird der Buchblock gepresst und dann final geschnitten. Da der Kleber in Sekunden haftet kann das fertige Objekt sofort ausgeliefert werden.

Sowohl MOHAWK als auch Convertible Solutions hatten bei der Entwicklung immer den Endverwender im Blick. »PANORAMIC bietet einen eindeutigen Nutzen für Designer, Fotografen, Unternehmen aber auch Privatpersonen, die Lust auf hochwertige, differenzierte Printprodukte haben.« Axel Scheufelen, Mitgründer und Geschäftsführer von METAPAPER.

 

METAPAPER PANORAMIC gibt es zum Start in drei verschiedenen Papier-Oberflächen:
(1) Extrasmooth ist ein ungestrichenes Feinstpapier, (2) Silk Recycling ein gestrichenes Recycling-Papier mit 50% Recycling-Anteil. Und (3) Photo ein Echt-Fotopapier. Alle Oberflächen sind FSC-zertifiziert, klimaneutral und entsprechen ökologisch, sozial und ökonomisch der von METAPAPER entwickelten Green Responsibility.

 

 



manufakturbrief: Papier schlägt E-Mail


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Im aktuellen »manufakturbrief« der rugi Briefhüllen-Manufaktur wird die Studie des Marktforschungsinstitut Nielsen vorgestellt, die belegt, dass ein bedruckter Briefumschlag in den Augen der Empfänger für eine größere Wertigkeit und eine bessere Erinnerungs- und Weiterempfehlungsquote gegenüber der E-Mail steht!

 

»Testsieger:  der bedruckte Briefumschlag
Der bedruckte Briefumschlag erreichte in der Erinnerungsquote zwar »nur« den zweiten Platz (35,8%) nach dem vor allem in den USA beliebten »Wrapper«. In allen anderen Bereichen lag er jedoch auf dem ersten Platz.
Knapp 85% aller Adressaten, die sich an den Erhalt des bedruckten Briefumschlags erinnern konnten, haben das Mailing auch geöffnet und den Inhalt gelesen.
67% konnten sich zumindest bei der Präsentation des Umschlags wieder an den Erhalt erinnern.
Ebenfalls auf dem ersten Platz lag mit 28,4% der bedruckte Briefumschlag, als es um die allgemeine Bewertung ging. Er ­wurde von den meisten Befragten als hochwertig wahrgenommen. Weitere Faktoren waren Design und Layout und die Angabe, dass der bedruckte Umschlag die Neugier geweckt habe.
Mit der wahrgenommen Hochwertigkeit hängt auch die Weiterempfehlung an Freunde, Familie oder Bekannte zusammen – wer macht schon Mundpropaganda für etwas, dass aus seiner Sicht minderwertig ist?
Auch bei der Aktivierungsquote steht das Mailing im bedruckten Briefumschlag an erster Stelle, da 14,2% etwas über die Inhalte der erhaltenen Werbung weiter­erzählen würden.
Die Studie schließt mit dem Fazit, dass bedruckte Direct Mails alleine zwar gut, aber nicht ausreichend seien – ausschlaggebend sei ein bedruckter Briefumschlag, in dem ein separates Anschreiben enthalten sei.«
(Auszug manufakturbrief 3/2012)

 

Die bereits erfolgreich am Markt etablierten Kollektion »Design RC« wurde nun um das Schreibset »Fenix« erweitert. Zudem stellt rugi zwei typografisch gestaltete Weihnachts- und Neujahrskarten vor.

 

Aus Anlass der Frankfurter Buchmesse vom 10. bis 14. Oktober 2012 stellt die »historische Seite« die Anfänge der inzwischen größten und bekanntesten Messe rund um Bücher vor.

 

Den manufakturbrief gibt es auch auf der website von rugi als PDF (1,1 MB) zum download.

 

 



manufakturbrief: Multisensorisches Marketing und Schriftgeschichte


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Der aktuelle »manufakturbrief« der rugi Briefhüllen-Manufaktur berichtet von den Nürnberger Mailingtagen und dem Trend »Multisensorisches Marketing«, einem der großen Themen auf den mailingtagen. Dass Papier in Zeiten von facebook und Twitter nach wie vor wichtig ist, zeigt auch die Verleihung des »Haptik-Awards« der Zeitschrift Paparazzo an das Material »Schoellershammer RC«, aus dem die von rugi hergestellten, umweltfreundlichen »Design RC« Hüllen gefertigt sind.

 

Um Zeitlosigkeit entgegen aller Trends geht es im manufakturbrief auf Seite 4, dort wird ein Meisterwerk der Renaissance vorgestellt: die Schrift Garamond, die auch nach fast 500 Jahren kein bisschen »alt« ist.

 

Den manufakturbrief gibt es auf der Website von rugi als PDF (1,4 MB) zum download.

 



Papier-Helden des Alltags


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Das für den Art Directors Club produzierte Notizbuch »Helden der Arbeit« präsentiert die Papier-Helden des Alltags, die Papiere, »die den Laden am Laufen halten«.

 

Ob als Metzgerpapier, Strafbefehl-, Konfetti- oder Butterbrotpapier – unsere Helden der Arbeit sind allgegenwärtig. Man trifft sie morgens beim Verzehr der Stulle und abends auf dem Sofa bei der Spusi im Tatort. Es sind die Underdogs der Papierwelt, und viele von Ihnen sehen selten das Licht – geschweige denn das der Öffentlichkeit. Mit diesem Notizbuch wollen wir sie aus dem Dunkel der Fabrikhallen, Kühlhäuser, Brieftaschen und Holzkisten befreien und ihnen einen Auftritt in der glitzernden Werbewelt ermöglichen. Natürlich besitzen diese Helden der Arbeit auch die klassische Eigenschaft des Papiers: Sie sind geduldig. Papier wartet – im Gegensatz zum Kunden – gerne auch mal ein bisschen länger auf eine Idee. Vielleicht regt ein Papier, auf dem man normalerweise die Ankündigung der nächsten Ü30-Party erwartet, bei der Arbeit mehr an als ein leeres Dokument auf dem Bildschirm. Genügend Platz für große und kleine Ideen finden Sie auf den folgenden Seiten…

 

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In das 344 Seiten starke Buch sind über 24 verschiedene Papiere eingebunden. Ein kleines Heft, das die einzelnen Papiersorten mit Illustrationen und Steckbriefen vorstellt, ist im hinteren Teil der Buchdecke integriert.

 

Weitere Besonderheiten:
• edle, bronzefarbene Coverprägung auf graubraun durchgefärbtem Karton (Sonderanfertigung)
• entkoppelter Buchrücken – für ein perfektes Aufschlagverhalten und absolute Planlage
• textiles Fälzelband im Siebdruck in Tagesleuchtfarbe bedruckt
• integriertes Booklet mit Erklärung zu den einzelnen Papieren
• das Buch ist zu 80% von Hand gefertigt, da die Helden-Papiere zum Großteil nicht maschinell verarbeitet werden können

 

Format: 146 x 207 mm
Seitenanzahl: 344 Seiten
24 verschiedene Papiersorten (blanko)
Kraftpapier, Führerscheinpapier, Posterpapier, Metzgerpapier, Affichenpapier, Industriepapier, Butterbrotpapier, Geldpapier

 

Gestaltung & Produktion by www.brandbook.de

 



rugi-Hüllen aus ausgezeichnetem Material


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Seit mehr als einem Jahr produziert die rugi Briefhüllen-Manufaktur erfolgreich die »Design RC«-Hüllen aus dem Material »Schoellershammer RC« von Schoellershammer. Diese breite Palette an Briefhüllen bietet stilvollen Umweltschutz mit gutem Aussehen und interessanter Haptik.

 

Nun kommt die Bestätigung auch in Form des „Paperazzo HAPTIK AWARD“. Das Material wurde mit dem ersten Preis in der Sonderkategorie „Papier“ ausgezeichnet. Die Auszeichung einer unabhängigen Expertenjury wurde im Rahmen der diesjährigen DRUPA vorgenommen und fand im Auftrag der Fachzeitschrift Paperazzo statt.

 

Im Webshop von rugi findet man insgesamt 24 Varianten, sowie Planbogen in A4- und A3, sowie auf Anfrage Druckbogen im Format 70 x 100 cm.

 



Neue Formate für die umweltfreundlichen Briefhüllen-Kollektion »Design RC«


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Unter dem Motto »Und was waren Sie im früheren Leben?« präsentierte die rugi Briefhüllen-Manufaktur im Herbst eine Kollektion verschiedener Briefhüllen aus dem Recycling-Papier »RC braun« der Firma Schoellershammer. Nun wurde die bereits umfangreiche Kollektion um weitere Formate erweitert. Neben den bisherigen Briefhüllen gibt es die Hüllen auch in weiteren Standardformaten wie DIN C6, DIN C5 und DIN C4 sowie im außergewöhnlichen 1/6 DIN Format 220 x 220 mm.

 

Das FSC-zertifizierte Material aus 100% Altpapier weist unregelmäßige Einschlüsse auf, durch die jede Hülle ein Unikat ist. Es hat als Naturpapier eine relativ raue Oberfläche und eine angenehme, warme Haptik. Das besondere Extra ist jedoch die unterschiedliche Farbigkeit auf beiden Seiten des Papiers: eine Seite ist braun, die andere grau.

 

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Diese Briefhüllen verbinden den Gedanken der Nachhaltigkeit mit dem eines natürlichen Designs. So eignen sich die Hüllen für die Geschäftsausstattung oder Mailings von Designbüros, Umwelt-Initiativen oder Hersteller von nachhaltigen Möbeln und Textilien. Die rugi-Produktreihe »Design RC« besteht nun aus Hüllen in sieben unterschiedlichen Formaten, mit und ohne Sichtfenster und in zwei Farben. Das verwendete Papier ist 100 g/qm schwer, die quadratischen und die DIN C4 Hüllen sind aus stärkerem Papier in 140 g/qm gefertigt. 

 

Alle 22 Umschlagsvarianten sind unbedruckt online im rugi-Webshop erhältlich. Weitere Formate sowie Veredelungen (Logoprägung etc.) fertigt die rugi Briefhüllen-Manufaktur gerne auf Anfrage.

 

Wer eigene Ideen aus dem Recyclingpapier verwirklichen will, kann über die rugi Briefhüllen-Manufaktur das Material auch als Planbogen in den Grammaturen 100, 140 und 350 g/qm erhalten, wobei der Karton ausschließlich in braun/braun lieferbar ist.



Farbe & Briefhüllen von der rugi Briefhüllen-Manufaktur


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Morgens im Dunkeln zur Arbeit, abends im Dunkeln nach Hause, kalte und graue Tage – da dachte sich die rugi Briefhüllen-Manufaktur, dass sie den Lesern des manufakturbrief (PDF 1,5 MB) doch lieber etwas Farbe ins Büro bringt. »Wir zeigen Beispiele für farbenfrohe Briefhüllen und geben einen kurzen Überblick zu Farben und ihrer Wirkung«.

 



Nach der Hülle für das Wellness-Hotel im letzten manufakturbrief, wird diesmal eine Umhüllung vorgestellt: eine erweiterte Tickettasche, die für den Club Med produziert wurde und die neben den Reiseunterlagen auch Platz für einen Kofferanhänger bereithält. So sind alle wichtigen Dinge für einen erholsamen Urlaub beisammen.

 

Auf der »historischen« Seite 4 geht die Zeitreise von der Vereinheitlichung der Buchstabenform unseres Alphabets unter Karl dem Großen bis zur Entwicklung der Druckschriften durch Johannes Gutenberg weiter – ein technischer Fortschritt, von dem unsere Branche erheblich profitiert hat!



manufakturbrief: Papierbeschaffenheiten, Schrift und Hüllen


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Der neue manufakturbrief (PDF, ca. 2 MB) der rugi Briefhüllen-Manufaktur ist erschienen. Diese Ausgabe widmet sich zwei Schwerpunktthemen, dem Papier und seinen Eigenschaften sowie die Schrift/Typografie:

 

»Beides ist alltäglich, aber es lohnt sich immer wieder, genau hinzuschauen, denn die Details machen in beiden Fällen den Unterschied. So ist es zum Beispiel beim Papiervolumen: damit kann man einen stärkeren haptischen Eindruck hinterlassen, ohne dass das Papier schwerer wird. Vor allem bei »gewichtskritischen« Mailings ist man daher mit Volumenpapieren eindeutig im Vorteil!
 
Auch Strukturen hinterlassen Eindruck – nicht nur in der Papierobrfläche, sondern auch beim Empfänger. Wir stellen Filzmarkierung, Siebstruktur, Linierungen, Punktierende, gehämmerte und weitere Muster vor. Sogar Papier mit eingeprägter Holzstruktur ist erhältlich – die Bandbreite ist wirklich riesig.«

 

Und was ein Rinderkopf mit dem großen A zu tun hat, erfahren die Leser auf der »historischen« Seite, auf der in Grundzügen die Entwicklung unseres heutigen Alphabets vorgestellt wird.

 

Und es wird wieder eine Briefhülle aus der rugi-Manufaktur vorgestellt. Hier »führen wir die Leser in das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant eines portugiesischen Wellnesshotels. Dafür haben wir visitenkartengroße Hüllen mit einem ganz besonderen Schnitt produziert, welche die dortigen Gäste auf ihrem Tisch vorfinden.«

 

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Eine Papiermetamorphose – Novum im November


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Seit einigen Tagen liegt die aktuelle Novum-Ausgabe schon im Büro, aber trotz vermehrter Berichterstattung über das aktuelle Cover kam ich erst kürzlich dazu es mir genauer anzuschauen. Für die November-Ausgabe haben Paperlux (Design), printarena (Druck) und Jürgen Jeurink (Stanzung) herrlich bewiesen wie die Zusammenarbeit von Design, Druck und Weiterverarbeitung aussehen kann.

 

Gedruckt wurde das Cover auf Invercote Creato (280 g/qm) von Iggesund, das von der EMAG Papierveredelungs GmbH vor dem Verarbeitungsprozess kaschiert wurde.

 

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In der Presseerklärung dazu heißt es:
»Inspiriert von den Ideen und Konzeptionen von Richard Buckminster Fuller ließ das Hamburger Kreativbüro Paperlux ein lebendiges Paillettenbild entstehen: Durch sechsmaliges Wechseln der Platten in den Farbwerken während der 48.000 Druckgänge konnten verschiedenfarbige novum-Cover-Varianten ohne erneute Plattenbelichtung realisiert werden.


Doch damit nicht genug: Die Hamburger Kreativen setzten sich in den Kopf, die Materialität des Papiers nur durch das Ritzen verändern zu wollen – zu einem flexiblen Handschmeichler, der fast schon an Kunststoff erinnert. Möglich machte dies die printarena, die exakt 104 Stanzlinien pro Cover anritzte und so den hochwertigen Karton Invercote Creato durch präziseste Arbeit in ein verformbares und biegsames Material verwandelte. Auf diese Weise entstand ein Umschlag mit fast räumlicher Wirkung, der durch leicht gängiges Verformen eine einzigartige Objekthaftigkeit erlangen kann und damit zum Spielen einlädt.«

 

Die aufwendige Produktion wurde von Zaky Ziegler in einem unterhaltsamen wie informativen Video festgehalten.

 

Novum 11/11 – Making Of Cover from Paperlux on Vimeo.