Papierbotschaft wird auf Eis gelegt!


Lieber Leser/innen der Papierbotschaft,

 

leider müssen wir das Projekt nach 5 Jahren auf Eis legen. Zu viele verschiedene Projekte, erfordern eine Konzentration auf einige wenige.

Zudem konnten ich am Ende die vielen Anfragen um kostenlose Muster, kostenlose Papierberatung und Kostenvoranschläge für Druck- und Veredelungen gar nicht mehr überschauen.

Papierbotschaft sollte immer nur eine Informationsplatform sein, wurde aber immer mehr entweder als kostenfreier Service aufgefasst oder als Druckerei wahrgenommen.

Da mein Herz aber weiterhin für hochwertige Papiere und Design schlägt, werd ich die Thematik im Blog meines Designbüros – Designmacherei – aufnehmen.

 

Dort wird Sie/euch eine Mischung von Beiträge zu eigenen Projekten, zu Typografie, Papier, Verpackungsdesign und die Welt voN Wein und Whisky erwarten. Sozusagen eine Mischung aus den Themen der Papierbotschaft, meines alten typo-Magazins spatium, meiner Tätigkeit als Designer und Autor sowie mein Genussprojekt »Die Genussverstärker«.

 

Schaut auch gerne auf der der Facebook-Seite der Designmacherei vorbei.

 

Vielen Dank für die Begleitung des Projektes in den letzten Jahren.

Peter Reichard



Corporate Social Responsibility (CSR): Papier und seine Botschaft


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Vor kurzem bin ich das erste Mal über den Begriff des Corporate Social Responsibility (CSR) gestolpert. Im Grunde steckt dahinter der alte Spruch »Tue Gutes und rede darüber.«. Dabei kommt natürlich immer etweas der Eindruck eines Ablasshandels auf, selbst wenn einem Unternehmen das Firmenimage in erster Linie am Herzen liegt, jedoch damit konkret jemandem geholfen wird, dem sonst nicht oder weniger geholfen wird, ist dies bereits ein kleiner Erfolg. Doch wie kann dies in der Druckbrnache ausssehen ohne Summe X einfach zu Spenden? Insbesondere wenn es um Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Druckbranche geht.

 

Viele Unternehmen und Werbeagenturen haben diesen wichtigen, freiwilligen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung für sich erkannt und ausgebaut. Werden die richtigen Maßnahmen getroffen, kann CSR sowohl die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen steigern, Kosten sparen, als auch die externe Darstellung durch die Vorbildfunktion verbessern. Dies fängt bei der Papierauswahl an, denn das Herstellen und Bedrucken von Papier für Broschüren, Geschäftsberichten und Flyern kosten auch Energie und haben eine schlechte CO2 Footprints. Wie kann man seinen Kunden bei der Fülle an Drucksachen glaubhaft machen, dass das Unternehmen trotzdem – oder gerade desswegen –  umweltgerecht und sozial handelt?

 

Eine Möglichkeit dies erfolgreich umzusetzen bietet das Unternehmen natureOffice, auf das ich bei meinen Recherchen gestoßen bin.
natureOffice, ist eine Umwelt-Consulting-Agentur und kümmert sich nicht nur um Reduktion und den zertifizierten Ausgleich der ermittelten CO2-Emissionen, von Unternehmen und Produkten, sondern hat darüber hinaus ein eigenes Klimaschutzprojekt in TOGO, West-Afrika. Die hohe Transparenz, die Unternehmen brauchen, um sich glaubhaft und effektiv am freiwilligen Klimaschutz durch Aufforstungsprojekte zu beteiligen ist hiermit gegeben. natureOffice bietet außer dem zertifizierten Klimaschutzprojekt in PROJECT TOGO auch Kombizertifikate in Deutschland an. Somit ist es jedem Unternehmen möglich, zusätzlich regionale Umweltprojekte in Ihrer Nähe zu Unterstützen.
Unternehmen wie Schott, Volkswagen, McDonalds, Heidelberger Druckmaschinen und viele Andere nutzen die Möglichkeiten mit natureOffice entweder direkt, oder über Ihre Druckereien und Werbeagenturen, aktiv und freiwillig ihre Emissionen zu verbessern und – wenn nötig – auszugleichen.

 

Um diese Prozesse für Unternehmen (auch über Werbeagenturen) und Druckereien schnell und einfach umzusetzen, geht natureOffice mit einer neuen, innovativen Online-Plattform  – nature. IO – an den Markt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.natureoffice.com, www.project-togo.de und www.wald-wiese-moor.de



Paperscreen – Schreibkultur im »digitalen« Format


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Als Carsten Brettschneider am Frankfurter Flughafen auf den Flieger wartet, sitzt neben ihm ein Besitzer eines iPads. Als es losging hat er seien Papiere und das iPad unter den Arm geklemmt. Jedoch haben sich DIN A4 und das Pad-Format nicht vertragen. Ihm ist das Gerät zwischen den Papieren herausgerutscht. Das Ergebnis war traurig.

 

Daraus entstand die Idee von Paperscreen, Notizbücher, -blöcke, Schreibhefte, Kalender und Mappen in den Formaten der digitalen Geräte anzubieten und die zwei Formatwelten miteinander zu verbinden. Die Formate erleichtern das Zusammenspiel unserer digitalen Begleiter und dem klassischen analogen Schreiben und Schreibwaren. Das PAPERSCREEN Format wird gekennzeichnet durch PS* gefolgt von Millimeterangaben (Breite x Höhe). Das ist praktisch und sieht auch noch gut aus.

 

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Zudem sind alle Produkte ausschließlich aus Recycling-Papieren hergestellt. Zertifizierungen ist wichtig: LGA, Blauer Engel (FSC weniger, da es nicht die Qualität der anderen Labels hat). 100% Recycling. Fair und sozial in Deutschland hergestellt.
Dabei geht unser Ansatz sogar weiter: Wir produzieren dort, wo wir verkaufen. Zur Stärken lokaler und regionaler Zulieferer und Reduktion von Transportwegen.

 

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PAPERSCREEN ist eine Marke, die im Dialog mit seinen Verwendern die Produkte entwickeln will. Feedback, Anregungen, Input, Produktwünsche sind willkommen. PAPERSCREEN ist eine Mitmachmarke. Auf der Website www.paperscreen.me findet man die Vielzahl von Produkten.

 

 

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Umweltfreundlicher Ordnungshüter – Der Organisator


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Wer sich stilsicher und umweltbewusst Ordnung ins Büro holen will, für denjenigen ist die neue Produktreihe der rugi Briefhüllen-Manufaktur aus Rodgau eine gute Wahl. Einsteckmappen, blanko oder mit dem handgestempelten Schild im Retro-Look (»Bureau«), gibt es in je zwei verschiedenen Farben und nennt sich scherzhaft »Der Organisator«. Das Material der Kollektion »Design RC« ist aus 100% Recycling-Papier.



METAPAPER stellt Nachhaltigkeitsprogramm vor


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Vor kurzem war ich noch auf der informativen Roadshow von Metapaper in Frankfurt. Dort wurde schon das Konzept ihrer nachhaltigkeit, das über das aufdrucken von FSC-Labels etc. hinausgeht.
Sie nennen ihr eignes Nachhaltigkeitsprogramm Green Resposibility. Dazu gehört, dass bereits seit Ende Oktober die gestrichenen Papiere ecoSILK und ecoGLOSS klimaneutral verfügbar sind. Bis spätestens Ende November werden alle Papiersorten klimaneutral gestellt. Den Schritt klimaneutrale Produkte anzubieten sieht Axel Scheufelen, Gründer und Geschäftsführer von METAPAPER, als ein absolutes Mindestengagement an: »Weniger geht nicht. Klimaneutralität ist die neue Währung der ökologischen Nachhaltigkeit und unser Handeln reflektiert nicht mehr als ein Mindestmass an Verantwortung, die wir übernehmen müssen.«

 

Green Resposibility ist ein integriertes  Nachhaltigkeitsprogramm, das – aufbauend auf dem Mindestengagement von Klimaneutralität – folgende Dimensionen umfasst:

  • Alle Metapaper Papiere stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind entweder FSC oder PEFC- zertifiziert oder bestehen aus Recyclingmaterial
  • Metapaper agiert aktiv im Klimaschutz über den Verein Click-for-Climate und unterstützt verschiedene Klimaschutzprojekte mit sozialer und ökologischer Ausrichtung. Die Idee: Pro bedrucktem A4 Blatt wird ein Gramm CO2 in einem oder mehreren Klimaschutzprojekten vermieden
  • Die Papiere werden soweit wie möglich mit regenerativen Energien produziert, momentan sind das 74,66%
  • Auf eine Zusammenarbeit mit indonesischen und chinesischen Papierlieferanten wird verzichtet
  • Metapaper arbeitet mit transparenten Preisen, die allen Beteiligten Investitionen in die Zukunft ermöglichen.

Von dem aktuellen Verständnis von Nachhaltigkeit im Markt zeigt sich METAPAPER enttäuscht. Axel Scheufelen: »Nachhaltigkeit findet meist dann statt, wenn Papierfabriken die Initative ergreifen und Ihre Produkte zertifizieren lassen. Oft wird zudem Nachhaltigkeit mit dem Einsatz von einzelnen Ökolabels gleichgesetzt.« »Für uns ist es dageggen wichtig, dass wir selber Verantwortung übernehmen und nicht anderen überlassen« so Olaf Stein, Gründer und Kreativdirektor von METAPAPER. »Klimaneutralität ist aus unserer Sicht ein Mindeststandard. Mit Click-for-Climate unterstützen wir reale, nachvollziehbare, ökologische und soziale Projekte. Das macht für uns Sinn. An Industrieunternehmen und deren Agenturen und Druckpartnern können wir nur appellieren« so Olaf Stein, »sich alle Dimensionen der Nachhaltigkeit anzuschauen und entsprechend zu entscheiden und nicht nur auf einzelne Teilbereiche zu setzen.«
 



VIVUS: Berberich-Kollektion nachhaltiger Papiere


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Berberich hat unter VIVUS nachhaltig produzierte Produkte gepackt, die mit verschiedenen Umweltlabels wie Blauer Engel, FSC®, CO2-neutral oder EU Ecolabel ausgezeichnet sind. Nachhaltigkeit heißt, sozial und ökologisch verantwortlich zu wirtschaften. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischen Handelns.

 

Die qualitativ hochwertigen gestrichenen, weißen Papiere räumen mit dem Mausgrau-Image von Recyclingprodukten auf: Sie sind ausdrucksstark und überzeugen durch ihre Weiße und Helligkeit. Die Produktpalette bietet für jedes Druckprodukt das passende Papier und eignet sich für Imagebroschüren, Jahresberichte, Kataloge, Periodikas, Zeitungsbeilagen, Flyer, Wahlzettel, Register, Mappen oder Einbände. Das Sortiment umfasst VIVUS 60 lettura, VIVUS 72 lettura, VIVUS 80 lettura, VIVUS 89 mundoplus, VIVUS 103 impact, VIVUS color impact color, VIVUS volume, VIVUS matt reprint de luxe, VIVUS silk und VIVUS board.
Berberich bietet die VIVUS-Musterkollektion in einem praktischen Ringbuchordner an. Interessenten können diesen gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro unter vivus@berberich.de anfordern.



Notizbuch »to Cover 3«


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Die drei »to-cover3«-Notizbücher sind nun vergeben. Wer keine Benachrichtigung bekommen hat, muss entweder bis zur nächsten Aktion warten oder sich die Ausgabe kaufen.

to cover Vol. 3 bietet eine fundierte Einführung in den Themenkomplex nachhaltiges Denken und Handeln und unterstreicht damit den Anspruch, für den peyer graphic als Unternehmen steht: Alle Produkte sind grundsätzlich umweltfreundlich und das Unternehmen ist FSC-zertifiziert. Das Büchlein selbst wurde produziert mit der FSC-zertifizierten Papierlinie SURBALIN.

Aus mehr als 100 Farben und elf Oberflächendesigns ergeben sich unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Verpackt ist »to cover Vol. 3« in einer Schachtel, die aus zwei Farben im neuen Sandwichverfahren produziert wurde. Dafür lassen sich alle Farben und Prägungen aus der Papierlinie miteinander kombinieren.

 

 

Und wer so lange nicht warten mag oder sein Glück nicht heruasfordern möchte kann dieses und auch das dritte Notizbuch aus der Reihe auch kaufen. Das Design stammt jeweils von der Agentur JUNO aus Hamburg.



Vida Paper Design Award 2010 – Die Gewinner (Teil 1)


Im Rahmen der AGD-Jahrestagung in Mühlhausen wurden die Gewinner des VIDA Paper Design Awards 2010 powered by Premium Papers & Media bekannt gegeben. Der VIDA Paper Design Award fand bereits zum vierten Mal statt.

Designer, Designagenturen sowie Studierende aller Designbereiche aus ganz Deutschland und darüber hinaus waren erneut dazu aufgerufen, ihre auf ungestrichenen Papieren gedruckten Arbeiten einzureichen und ihre Fähigkeiten von einer hochkarätig besetzten Jury messen und prüfen zu lassen. Die Jury setzte sich aus den AGD-Mitgliedern Sybs Bauer, Dorothea Hess, Dr. Aladdin Jokhosha, Prof. Gertrud Nolte und Prof. Kurt Weidemann zusammen. Neu dabei war Boris Kochan, der 1. Vorsitzende der Typografischen Gesellschaft, München und Fredrik Kihlberg von VIDA Paper.

 

Die ausgeglichene Ökobilanz und die für jedes VIDA-Papier geltende PEFC-Zertifizierung sowie die allgemeine Bedeutung des Themas haben den Anlass gegeben als Spezialkategorie »Nachhaltigkeit« einzubinden. VIDA Paper lobte ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro aus. Die eingereichten Ergebnisse und Gewinner zeigen, wie weit das Spektrum an Möglichkeiten mit dem herrlichen Rohstoff Papier ist. Es wurden insgesamt acht Arbeiten ausgezeichnet.

 

Der Höhepunkt des Abends war die Laudatio und das Überreichen der Preise in der versammelten Runde der Mitglieder des AGDs im neuen Domizil der AGD-Jahresversammlung, dem Puschkinhaus in Mühlhausen/Thüringen. In jeder Kategorie gab es einen oder zwei Gewinner.


Kategorie Zeitschriften/Folder/Broschüren

Es wurden zwei absolut gleichwertige Arbeiten ausgezeichnet.

 

Care affair # 5 Sport Projektbroschüre
Von Studio Jens Mennicke Visuelle Kommunikation.

 

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Die Broschüre überzeugte in der konzeptionellen Gesamtheit. Alle Details sind von hoher Einzelqualität und korrespondieren hervorragend miteinander. Die Bilder sind ungeheuer fokussiert und sympathisch und richtig dem Druck auf ungestrichenem Papier angepasst. Schriftwahl und Satzspiegel erleichtern den Zugang und die Verarbeitung der gesamten Broschüre ist sauber und professionell.
 

Respekt »Heidelberger Druckmaschinen« Imagewerbung
Von „Freie Radikale“ Paul Wagner, Karlheinz Müller

 

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Eine grandiose Werbung für einen Druckmaschinenhersteller in dem nicht ein einziges gedrucktes Wort erscheint. Hochintelligent beschreibt der Text die Vorzüge des Druckmaschinenherstellers aus der Sicht des Respekts vor dem Rohstoff Papier. Die Präzision und Verarbeitung wird durch Worte beschrieben, die hauchfein in das Papier gelasert wurden. Diese Art von Imagewerbung ist selbstbewusst und beeindruckend zumal man förmlich das Drucken riecht. Selten, dass das Medium Papier so selbstbewusst eingesetzt wird.

 

Kategorie Bücher/Geschäftsberichte
 

»10 years foundation Lindau – Nobelprizewinners meetings at Lake Constance«
Von Unimak, Heike Klöpper

Das Buch zeigt konzeptionell genau das was Nobelpreisgewinner ausmacht. Sie arbeiten mit Einsatz und für das Gute und nehmen sich selbst zurück. Genau das macht das Buchlayout auch. Konsequent, ruhig aber auch eigenständige unverbrauchte Typografie, Reduktion der Farben auf schwarz plus Sonderfarbe bewirken eine zurückhaltende Aufwertung mit Charakter. Lediglich die Fotos sind zu bemängeln, da sie nicht genügend einem Naturpapier angepasst wurden. Aber dies ist ja vielleicht so beabsichtigt.

 

»Das Buch über Hofhäuser«
Bildband über ein Architekturprojekt von David Chipperfield
Von Gute Gestaltung, Ute Zscharnt, Rolf Klöden

 

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Dieses Buch ist ein Paradebeispiel für gute Fotografie und die perfekte Anpassung an ein Naturpapier mit den richtigen stützenden Sonderfarben. Der ausgezeichnete Druck und die Papierhaptik sorgen dafür, dass die Abbildungen zum Leben erwachen und vom Projekt erzählen. Lediglich das typografische Konzept ist nicht so perfekt mit dem Projekt abgestimmt war. Dennoch: Eine sehr gute, saubere Arbeit und ein wahres Statement für den Einsatz von Naturpapier.

 

Kategorie Geschäftspapierausstattungen

 

Stilwelt Führungsberatung
Von Polarsternmedia, Christiane Schäffner, Selina Eugster

 

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Die Geschäftspapierausstattung „Stilwelt“ hat eine feine Prägung und eine klassisch sauber gesetzte Typografie. Es fehlt ein wenig die Innovation um dieser Geschäftspapierausstattung das gewisse „Mehr“ zu geben, aber sie hat die höchste Qualität aller eingesendeten Geschäftspapierausstattungen.

 

Fotos: Andrea Lösch und Markus Galla



Nachdenkliches auf Papier – »Whitebook« von Arctic Paper


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Das 20-seitige »Whitebook« vom Arctic Paper ist ein sehens- und fühlenswertes Projekt, bei dem Kreative, Drucker und Graveure gemeinsam Herzblut vergossen haben. Zum ersten Mal wird hier ein Druckwerk lediglich durch filigranste Prägungen illustriert. Je nach Blickwinkel entstehen auf dem Munken Print Cream Naturpapier dabei Tierbilder, die durch das vibrierende Spiel von Licht und Schatten zu starken Sinnbildern für das Artensterben werden. Traurig-schön und regt zur nchdenklichkeit an, wenn die Umrisse des ausgestorbenen Yangtse-Delphins kaum noch wahrzunehmen sind.

 

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So zeigt das »Whitebook« unter anderem die letzte Galapagos-Schildkröte, oder den selten gewordenen südchinesischen Tiger. Dessen Abbild wurde für den Prägestempel mit 13975 Pfaden grafisch illustriert, anschließend durch Fräsbohrer mit einem Radius von 0,03 Millimeter in Messing geritzt und dann mit einem Druck von 300 Tonnen auf das Papier geprägt. Ergebnis: Ein aufregend puristisches und radikales Druckwerk, das ohne einen Tropfen Farbe auskommt. Die Broschüre ist in einer limitierten Auflage produziert worden und kann unter info-de@arcticpaper.com angefordert werden. Munken Print Cream wird exklusiv von der Igepagroup vertrieben.



Media Mundo – 2. Kongress für nachhaltige Medienproduktion


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Im Rahmen der postprint berlin veranstaltet der Fachverband Medienproduktioner (f:mp.) am 5. und 6. Mai in Kooperation mit der Messe Berlin, ClimatePartner und zahlreichen Partnern aus der Industrie den »2. Media Mundo – Kongress für nachhaltige Medienproduktion« im Palais am Funkturm auf dem Messegelände Berlin.
 

Die Themen »Nachhaltige Medienproduktion«, »Klimaschutz in der Grafischen Industrie« und »Klimafreundliche Drucksachen« bedürfen sowohl in der Kommunikationsindustrie als auch bei Kunden und Auftraggebern einer umfassenden Aufklärung.
 

Das Engagement für Nachhaltigkeit in der Produktion von Medien bietet gleich in doppelter Hinsicht einen Mehrwert: Einerseits gewinnen Unternehmen durch Investitionen in Klimaschutz ein wirksames Argument für die Kommunikation mit Kunden und Investoren. Andererseits werden durch die konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien auch Produktions- und Kostenvorteile realisiert. Diese entstehen durch effektivere Workflows, effizientere Technologie und die Reduktion von Emissionen, Energie und Verbrauchsstoffen.

 

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In der Keynote des 2. Kongress für nachhaltige Medienproduktion erläutert Prof. Stefan Rahmstorf das »1 x 1 der Klimakrise«. Der renommierte Ozeonograph erforscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vor allem die Rolle der Meeresströmungen bei Klimaänderungen. Prof. Stefan Rahmstorf ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) und in der Academia Europaea. Er ist zudem einer der Leitautoren des 4. IPCC-Berichts.
 

Im Rahmen des Kongresses wird neben der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung der nachhaltigen Medienproduktion in Deutschland dann auch die Frage beleuchtet, was die Auftraggeber der Drucksachen von Agenturen und Druckereien erwarten. In diesem Zusammenhang werden Strategien vorgestellt, durch welche die nachhaltige Medienproduktion zum Innovationsmotor der grafischen Industrie avancieren kann. Ebenfalls auf der Agenda stehen der geschickte Umgang mit Energie und die Betrachtung des Bedruckstoffs als Einflussfaktor.

 

Fragen, die der Kongress beantwortet:
• Wo geht die Reise hin?
• Wie können Unternehmen, die sich bereits engagieren, weiterhin auf dem aktuellen Stand bleiben?
• Welche Erfahrungen gibt es in anderen Branchen?
• Wie kann gemeinsam etwas bewegt werden?

 

Infos für die Teilnahme
Der f:mp. verfügt als Verband zusammen mit seinem Netzwerk aus Partnern und Fördermitgliedern über fundierte, praxisnahe Erfahrungen im Bereich klimaneutraler Medienproduktion und in der erfolgreichen Umsetzung nachhaltiger Geschäftsstrategien.
 

Für die Kongressteilnahme an beiden Veranstaltungstagen fallen 550 Euro an. Darin enthalten sind eine Dauerkarte für die postprint berlin für alle drei Messetage im Wert von 50 Euro sowie die Teilnahme an der Abendveranstaltung des ersten Kongresstages.
Verbandsmitglieder des AGD, BDG, CTVA, FCP, IRD, VSD sowie IPR zahlen eine verminderte Teilnahmegebühr von 450 Euro. Mitglieder des f:mp. und ClimatePartner-Druckereien besuchen den Kongress für 320 Euro.
Für Schnellentschlossene gibt es bis zum 25. März 2010 einen Frühbucherrabatt von 10%.
 

Nimmt mehr als eine Person aus einem Unternehmen an der Veranstaltung teil, profitieren der zweite und jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens von einem zusätzlichen Rabatt von 15 %. Die genannten Preise beinhalten keine Übernachtungen.
 

Infos und Anmeldung: http://www.mediamundo.biz/kongress/kongress2010/