3. August 2010
Was heißt schon »Standard«? – Normen kreativ umgesetzt

So viel Standard wie nötig, so wenig Standard wie möglich – das ist das Thema des aktuellen manufakturbriefs (PDF 1,2 MB) der rugi Briefhüllen-Manufaktur.
DIN-Formatnormen für Hüllen werden aus gutem Grund häufig eingehalten, sei es aufgrund des genormten Inhaltes oder der Vorschriften für den Postversand und der Auswirkungen auf die Portokosten. Doch Normen einzuhalten heißt nicht, auf interessante Optik, auffällige Verarbeitung und überraschende Haptik zu verzichten! Die rugi Briefhüllen-Manufaktur zeigt einige Beispiele, wie man durch den Einsatz außergewöhnlicher Materialien und innovativer Verarbeitung aufmerksamkeitsstarke Mailings versenden kann – bei Einhaltung der offiziellen Standardformate!
Vorgestellt werden unter anderem eine C5-Hülle in orangefarbener Krokodillederoptik sowie eine silberfarbene DIN-lang-Hülle. Doch nicht nur mit dem Einsatz von besonderem Material kann man sich positiv von der Masse abheben – das ist auch mit -ausgefallener Verarbeitung möglich. Ein ausführliches Portrait präsentiert eine Hülle im Format C5, die ihre wahre Stärke erst auf der Rückseite zeigt: mit einer form-gestanzten Klappe!
Um kulturelle Standards geht es wie immer auf der »historischen« Seite 4. Was heute selbstverständlich ist, nämlich die Institution »Post« mitsamt Brief-kasten und werktäglichem Besuch des Postboten, war nicht immer so. rugi hat die spannende Geschichte der Entwicklung des Brieftransportes von dem Anfängen vor ca. 2500 Jahren bis zum ersten Briefkasten vor ca. 180 Jahren zusammengestellt.
Um Papierideen fernab vom Standard hingegen geht es auf der Creative Paper Conference. Am 14. und 15. Oktober wird rugi dort mit einem Stand vertreten sein und heißt Interessierte herzlich willkommen!













