BEYOND – Ästehtik jenseits des Sichtbaren


Via designmadeingermany bin ich vor kurzem auf die Bachelor Arbeit von Marie-Niamh Dowling aufmerksam geworden. Nicht nur wegen der typografischen Umsetzung, sondern vor allem wegen dem Einsatz verschiedener Druckveredelungen ist das Projekt sehenswert. Hier die Vorstellung des Projektes durch die Designerin:

 

1 B E Y O N D

 

Da deutlich günstiger als konventionelle Druckverfahren oder Veredelungstechniken, konnte meine Idee durch die Innovation des digitalen Weißdrucks auch in kleiner Auflage umgesetzt werden. Der Kontrast sollte nicht in der Farbigkeit (weiß auf weiß) bestehen, sondern in der Haptik selbst und so erst in variablen Lichteinfällen überhaupt erkennbar.

 

Format: 180 x 230 mm
Druck: HP Indigo Press 5000 inkl. ElektroInk White (Digitaler Weißdruck)
Papier: LumiArt, glänzend gestrichen holzfrei weiß 115 g/m2  von Papier Union
Schutzumschlag: Polyester klar hochtransparent 125 g/m2 (Die weißen Buchstaben des Titels liegen im Verborgenen und werden erst im Spiel von Licht und Schatten sichtbar.)

 

Wassily Kandinksky: Über das Geistige in der Kunst (Das kleine Schwarze)

 

19 B E Y O N D

 

Aufgrund der sehr schönen, matten, intensiven Farbigkeit und besonders glatten, homogenen Oberfläche, wählte ich für den kleinen Band ganz in Schwarz dieses Premiumpapier. Gleichzeitig ist es resistent gegen Fingerabdrücke und robust genug für den Laserschneider und die zu erwartenden Schmauchspuren.

 

Format: 110 x 160 mm
Druck: »Digitale Stanzen« mit dem Hochschul eigenen Laserschneider (wird normalerweise bei uns vor allem für den Modellbau der Architekten verwendet)
Papier: SKIN Curious Collection, absolut Schwarz 135 g/m2 von Antalis

 

The content is invisible

 

15 B E Y O N D

 

Format: 475 x 560 mm
Druck/Umschlag: Folienkaschierung
Papier: heaven 42, absolut weiss softmatt 135 g/m2 von Scheufelen

 

Für den dritten Band meiner Arbeit wählte ich das weltweit weißeste Papier mit softmatter Oberfläche, da mir dies als der geeignetste Projektionsgrund für Gedanken, Ideen und Phantasien schien. Gleichzeitig erforderte die Übergröße ein robustes Papier, um ein geschmeidiges Umschlagen der Seiten zu ermöglichen.

 

Die Fotografien der Arbeit stammen von Jonas Werner und die Druckerei Kanne in Ginsheim produzierte das Projekt.

 

 



Farbenfrohe Fotokartons von Römerturm


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Mit dem Fotokarton in 270 g/m2 stellt Römerturm einen Klassiker des Sortiments vor. Insgesamt 19 Trendfarben wurden unter dem Motto »Print und Design« ausgewählt. Im Schmalbandformat von der Rolle eignet sich der Römerturm Fotokarton sogar für den industriellen Offset-Druck. Daneben lassen sich jedoch auch mit anderen Verfahren wie Buchdruck, Flexodruck oder Siebdruck exzellente Ergebnisse erzielen.

 

Wer Mut zur Farbe beweisen möchte, der findet zwischen den vielen  ausdrucksstarken Tönen von bananengelb über himmelblau bis hin zu tannengrün garantiert seine Farbe. Und sollte unter den 19 vorausgewählten Farbtönen nichts Passendes dabei sein, hält Römerturm noch 33 weitere Ausführungen bereit.

 

Farbe bekennt das Unternehmen übrigens auch beim Thema Umweltschutz: Der Fotokarton besteht in allen Ausführungen aus 100 Prozent Altpapier und wurde bereits mit dem Blauen Engel zertifiziert.

 

Weitere Informationen und kostenloser Muster-Service unter www.roemerturm.com.  

 



»Das erste Mal« – Mailing-Toolkit von Römerturm


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Unter dem Titel »Das erste Mal« präsentiert Römerturm Feinstpapiere für Mailings mit einer außergewöhnlichen Haptik.

 

Der erste Kuss, der erste Berufswunsch oder die erste eigene Wohnung – all diese unvergessenen Momente im Leben eines Menschen greift Römerturm in seiner aktuellen Vertriebskampagne auf. Kunden sollen mit den besonders samtigen, weichen, oder geprägten Papieren daran erinnert werden, dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt.

 

Interesse wecken, einen positiven Eindruck vermitteln und in Erinnerung bleiben, so lauten die Ziele eines klassischen Mailings. Gewissermaßen im Selbstversuch hat die Römerturm-Marketingabteilung herausgefunden, dass man diesen Zielen entscheidend näherkommt, wenn man seine Botschaft mittels eines Papiers mit besonderer Haptik transportiert. Denn was sich außergewöhnlich anfühlt, bleibt in Erinnerung. »Der Erfolg eines Kundenmailings auf samtigen Papier hat uns positiv überrascht«, erklärt Marketingleiterin Petra Roß. Dabei handelt es sich nicht um neue Papiere, sondern in erster Linie um eine thematisch passende Zusammenstellung.

 

Um dies für die Kunden haptisch und optisch erlebbar zu machen, entstand das aufwändige Mailing-Toolkit »Das erste Mal«. Die sechs enthaltenen Beispielmailings berichten auf phantasievolle und unterhaltsame Weise von menschlichen „ersten Malen“, die fast jeder kennt. Und ganz unaufdringlich, aber dennoch überzeugend, präsentiert Römerturm auf diesem Wege eine Auswahl an weißen und farbigen Produkt-Klassikern und -Neuheiten, allesamt mit dem »besonderen Touch«.
 

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Neues von der rugi Briefhüllen-Manufaktur


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»Internationale Zusammenarbeit« könnte das Motto unseres neuesten manufakturbriefs sein der rugi Briefhüllen-Manufaktur sein. Die Hülle für die Lee Chinese Art Gallery in Gennep mit Heißfolie und Bedruckung sind ein echter Hingucker. Auch die bereits vorgestellte und nun erweiterte Hüllen-Kollektion »Design RC« ist interessant, zu mal es jetzt insgesamt 24 Varianten gibt – ideal für umfangreiche Corporate Designs.

 

Auch auf den diesjährigen »mailingtagen«, die am 25. und 26. Juni 2012 in Nürnberg stattfinden, werden die rugis in der »Kreativ-Galerie« vertreten sein. Der gesamte manufakturbrief gibt es auf der Website als PDF (750 kB) zum download.

 



»Sprechen sie haptisch?« – Seminar zum Thema Haptik


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Der Tastsinn ist der erste Sinn des Menschen. Nicht umsonst müssen wir etwas »begreifen«, wenn wir es wirklich verstehen wollen. Darum investieren Automobilhersteller Millionen, um Türgriffe gehirn- und gefühlsgerecht zu designen und Mobiltelefone auf Basis haptischer Kriterien konzipiert. Doch die Papier- und Printbranche hinkt noch hinterher.

 

Das muss nicht sein: Dieses Grundlagenseminar zum Thema Haptik führt in die Welt der erfühlten Kommunikation ein.

 

Alfred König und Erich Zeller, beide langjährige Profis der Druckveredelungs- und Papierbranche, zeigen in ihrem Seminar »Sprechen Sie haptisch?« sehr anschaulich, dass durch haptische Gestaltung ein bislang wenig genutzter Zugangsweg zum völlig übersättigten Konsumenten eröffnet wird, der über Ohren und Augen kaum mehr erreichbar ist.

 

Im Seminar wird demonstriert, wie der spontane AHA-Effekt auf den ersten Griff ausgelöst wird. Anhand vieler Beispiele wird erläutert, worin der Unterschied zwischen gewollt und gekonnt besteht und was für die technische Umsetzung zu beachten ist. Damit ist das Seminar für alle, die einen neuen Weg der werblichen Ansprache suchen, ein Muss.

 

Termin: 21. Juni 2012, 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: München
Kosten: 390,– Euro zzgl. 19 % MwSt.
Frühbucherrabatt:
349,– Euro bei Anmeldung bis 20. Mai 2012,
298,– Euro bei Anmeldung bis 31. März 2012



Neue Formate für die umweltfreundlichen Briefhüllen-Kollektion »Design RC«


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Unter dem Motto »Und was waren Sie im früheren Leben?« präsentierte die rugi Briefhüllen-Manufaktur im Herbst eine Kollektion verschiedener Briefhüllen aus dem Recycling-Papier »RC braun« der Firma Schoellershammer. Nun wurde die bereits umfangreiche Kollektion um weitere Formate erweitert. Neben den bisherigen Briefhüllen gibt es die Hüllen auch in weiteren Standardformaten wie DIN C6, DIN C5 und DIN C4 sowie im außergewöhnlichen 1/6 DIN Format 220 x 220 mm.

 

Das FSC-zertifizierte Material aus 100% Altpapier weist unregelmäßige Einschlüsse auf, durch die jede Hülle ein Unikat ist. Es hat als Naturpapier eine relativ raue Oberfläche und eine angenehme, warme Haptik. Das besondere Extra ist jedoch die unterschiedliche Farbigkeit auf beiden Seiten des Papiers: eine Seite ist braun, die andere grau.

 

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Diese Briefhüllen verbinden den Gedanken der Nachhaltigkeit mit dem eines natürlichen Designs. So eignen sich die Hüllen für die Geschäftsausstattung oder Mailings von Designbüros, Umwelt-Initiativen oder Hersteller von nachhaltigen Möbeln und Textilien. Die rugi-Produktreihe »Design RC« besteht nun aus Hüllen in sieben unterschiedlichen Formaten, mit und ohne Sichtfenster und in zwei Farben. Das verwendete Papier ist 100 g/qm schwer, die quadratischen und die DIN C4 Hüllen sind aus stärkerem Papier in 140 g/qm gefertigt. 

 

Alle 22 Umschlagsvarianten sind unbedruckt online im rugi-Webshop erhältlich. Weitere Formate sowie Veredelungen (Logoprägung etc.) fertigt die rugi Briefhüllen-Manufaktur gerne auf Anfrage.

 

Wer eigene Ideen aus dem Recyclingpapier verwirklichen will, kann über die rugi Briefhüllen-Manufaktur das Material auch als Planbogen in den Grammaturen 100, 140 und 350 g/qm erhalten, wobei der Karton ausschließlich in braun/braun lieferbar ist.



Sirio Nero – ein schwarzer HP-zertifizierter Indigo-Karton


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Das Indigo-Sortiment von Fedrigoni wurde aktuell um eine weitere kreative Qualität erweitert: Sirio Nero – ein schwarzer, von HP-zertifizierter Karton, der speziell für das Indigo-Digitaldruckverfahren entwickelt wurde.

 

Sirio Nero Indigo ist in der Grammatur 290 g/qm im Format 46,4 x 32 cm erhältlich und eignet sich hervorragend als Fotokarton oder für Fotoalben, für kreative und personalisierte Einladungen, für Grußkarten oder hochwertige Verpackungen, uvm. Mit der neuen Druckfarbe „ElectroInk White“ ist es möglich, farbige Papiere mit Weiß – deckend und personalisiert – im Indigo-Digitaldruck zu bedrucken. Ein außergewöhnliches Ergebnis wird mit farbigem Druck auf der weißen WhiteInk-Farbe erreicht.

 

Mit der Musterkollektion "CENTURY SOHO for Indigo Technology" bietet Fedrigoni ein Feinpapiersortiment, das speziell für den Indigodruck entwickelt und von HP zertifiziert wurde. Die Kollektion beinhaltet eines der umfangreichsten Digitaldruck-Sortimente auf dem deutschen Markt und besteht aus 20 verschiedenen Produktgruppen mit über 90 verschieden Qualitäten: Haftpapiere, Transparentpapiere, geprägte und filzmarkierte Papiere, farbige Papiere, Naturpapiere, irisierende Papiere, Konsumpapiere wie gestrichene und gussgestrichene Papiere sowie einen Chromosulfatkarton.



Gmund for Food – Bon Appetit!


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Das Auge isst mit – das gilt für den optisch ansprechenden Tellerinhalt in ähnlicher Weise wie für die stimmige Verpackung von Lebensmitteln. „Gmund for Food“ sind Naturpapiere in appetitlichen Farben wie Sugar, Caramel, Dark Chocolate oder Taste of Gold, die Assoziationen wecken an aromatischen Kaffee, Tee oder vollmundige Pralinés.

 

Wer vor Regalen steht, greift bewusst oder unbewusst zu Verpackungen, die in ihm Vorstellungen von Frische, Qualität wecken und ihm das Gefühl geben, ein natürliches und hochwertiges Produkt mit nach Hause zu nehmen. Deshalb hat Gmund ein Naturpapier kreiert, das nicht nur lebensmittelecht ist und mit einem ausgesprochen dekorativen Design punktet, sondern darüber hinaus Appetit macht auf das, was in der Verpackung steckt. Dies zählt umso mehr, da die äußere Verpackung das erste ist, was der Käufer wahrnimmt. Dieser erste Eindruck zählt und von ihm ausgehend kann sich der Charakter des Lebensmittels ins Gedächtnis einprägen. Verpackungen sorgen für ein Wiedererkennungsmerkmal, das Vertrauen zum Produkt schafft und neugierig macht auf vorzüglich verborgene Genüsse.

 

Erdige, natürliche Töne der Gmunder Kreation verweisen auf die reiche Ernte, die Mutter Erde hervorbringt. Das auf Lebensmittelechtheit zertifizierte Papier „Gmund for Food“ harmoniert in seinen mild-warm gehaltenen Farben und seiner haptischen Oberfläche mit dem sinnenfreudigen Charakter wohlschmeckender Schokolade, verlockend duftendem Kaffee oder betörend riechenden Gewürzen. Seine eigene Hochwertigkeit unterstreicht es durch die gewohnt hohen Produktionsstandards, denen nach eingehender Prüfung durch ein zertifiziertes Labor das Prädikat „lebensmittelecht“ verliehen wurde – für den unbedenklichen Genuss. Auch wenn „Gmund for Food“ speziell und nach strengen Richtlinien für Lebensmittel hergestellt wurde, kann es darüber hinaus für die Verpackung von Kosmetika oder im gängigen Sinne für Broschüren oder Karten verwendet werden. Die Farben Sugar, Salt, Caramel, Green Apple, Peppermint, Dark Chocolate und Taste of Gold können mit vielen verschiedenen Oberflächenprägungen und Effekten zwischen 100 und 300 g/m² kombiniert werden, so dass auf Wunsch (ab 200 kg Mindestbestell-menge) eine noch größere Vielfalt entsteht – der sinnenfreudigen Phantasie sind sowohl optisch als auch in der facettenreichen praktischen Verwendung kaum Grenzen gesetzt.



METAPAPER – Online-Serviceplattform für Papier und Print


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Am 15. Februar ist es soweit. METAPAPER geht online. METAPAPER bietet Agenturen, Designern, Unternehmen, Verlagen und Druckereien die schnellste und einfachste Auswahl an weißen Papieren für die Markenkommunikation, einen bedruckten Dummyservice und eine Unterstützung bei der Suche nach der geeigneten Druckerei für das jeweilige Printprojekt.

 

Aus über 250 weißen Papiersorten, die aktuell auf dem Markt sind hat METAPAPER die relevanten 15 Papiere herausgesucht, mit denen Agenturen und Designer rund 95% aller Druckjobs realisieren können. Die 15 Papiersorten werden von den führenden internationalen Papierfabriken Burgo, Mohawk und VIDA Paper hergestellt und sind innerhalb von 48 Stunden in ganz Deutschland verfügbar.

 

Alle METAPAPER Papiersorten können auf METAPAPER.de online ausgesucht, spezifiziert und bestellt werden. Neu für die gesamte Branche ist die transparente Preisgestaltung sowie die getrennte Aufschlüsselung von Papierpreis und Transportkosten.

 

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Einen besonderen Service bietet METAPAPER mit My Printed Dummy, dem ersten bedruckten Dummyservice in Europa. Innerhalb von 48 Stunden erhält der Kunde einen bedruckten Dummy seines Printprojektes auf dem gewünschten Papier.

 

Sind Agentur und Unternehmen mit dem Ergebnis des Dummy zufrieden, hilft der METAPAPER-Printerfinder bei der Suche nach einer geeigneten Druckerei. Im Printerfinder erhalten von Agenturen empfohlene Druckereien, die zudem regelmäßig METAPAPER-Produkte einsetzen, einen Premium-Eintrag. Ziel ist es, dass Agenturen und Unternehmen aus rund 50 empfohlenen Druckereien auswählen können. Darüber hinaus werden Veredler mit außergewöhnlichen Kompetenzen aufgenommen.

 

Das METAPAPER-Gründungsteam besteht aus Dr. Axel Scheufelen, Jörg Schweigert und Olaf Stein, alle drei mit weitreichenden Erfahrungen in der Papierindustrie. Axel Scheufelen und Jörg Schweigert sind auch die Geschäftsführer der Metapaper GmbH & Co KG, die ihren Sitz in Stuttgart hat.

 



Slanted 16 – Heiß & Folie


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Das Slanted Magazin ist mittlerweile eine Institution, Ausgabe 16 mit dem Titel »Bold/Light« ist nun nicht nur Typomaniacs, Fotografen, Grafikdesigner, sondern auch für Haptiker besonders interessant. Durch den Einsatz verschiedener, metallischer Chromolux-Papiere und einer zweifarbigen Veredelung, gibt es sogar sechs unterschiedliche Varianten. Im Innenteil erwartet den Leser außerdem eine weitere, haptische Überraschung.

 

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»Slanted #16 – Bold/Light ist Kontrast. Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit dem Laut und dem Leise, dem Plakativen und dem Unscheinbaren.
BOLD ist das Gegenteil von verzagt. In der Typografie ein beliebtes Mittel der Hervorhebung. LIGHT ist das Gegenteil von laut und großmäulig. Bei diesem Thema der Gegensätze kamen uns zunächst deutlich mehr laute, plakative Schriften, Arbeiten und Bilder in den Sinn als leise, zurückhaltende. Uns prägt eine Zeit – plakativ und gewaltig in ihren Ereignissen – welche an uns vorbei rauscht und uns mitreißt. Den leisen Zwischentönen werden bei diesem rasanten Tempo wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Wie also inne halten, dem BOLD das LIGHT entgegen setzen? Der fließende, filmische Moment der Darstellung hat auch in dieser Ausgabe eine für uns besondere Bedeutung. Wir stören uns an einer linearen Vorstellung von Erzählung. Die rhythmische Gegenüberstellung regt dazu an, inne zu halten und einzutauchen. 



 

Wir freuen uns, zwei Fotostrecken präsentieren zu können, welche die Begriffe BOLD und LIGHT auf besondere, unterschiedliche Weise interpretieren: Die historischen Aufnahmen des vielleicht bedeutendsten Schwergewichts-Boxers aller Zeiten, Muhammad Ali (UPI/Bettmann/Corbis), sowie ein kritischer fotografischer Gegenentwurf zu David Hamiltons »weich gespülter« und vermeintlich leichter Ästhetik von Mareike Foecking (Düsseldorf).

 

Wir bringen Type Essays von Jean François Prochez (Clarmart), Horst Wöhrle (Esslingen), Reinhard Albers (Konstanz) und Nanna Funke (Münster), zudem Interviews mit Ian Party (Lausanne), Ludwig Übele (Berlin), Eric Gill, Michael Horsham (London), Doug Wilson (Springfield), Raffinerie AG für Gestaltung (Zürich), Jost Hochuli (St.Gallen), Thomas Lupo (Weissach) und Mareike Foecking (Düsseldorf), sowie Reports von Michael Schmidt (München), Ian Lynam (Tokyo) und einen neuen musikalischen Reisebericht von Frank Wiedemann (Berlin).«

 

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